Schrödingers Katze und Fingers Ameisen

Es gibt inzwischen einige berühmte Katzen, doch die berühmteste von allen ist eine, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt, nämlich Schrödingers Katze.

Sie hat Weltberühmtheit erlangt, weil Erwin Schrödinger damit ein Phänomen der Quantenphysik anschaulich machen wollte, und zwar die Überlagerung von Zuständen. Bei Schrödingers Katze handelt es sich bloß um ein Gedankenexperiment. Würde man das Experiment real durchführen, wäre der Ärger mit Tierschützern vorprogrammiert und Erkenntnisse würde man dabei auch keine gewinnen.

Das Experiment, das man sich vorstellen soll, geht so: In einem Kasten, in den der Beobachter nicht hineinschauen kann, sitzt eine Katze neben einer Apparatur, die durch den Zerfall eines Atoms gesteuert wird. Zerfällt das Atom, wird Radioaktivität frei. Diese wird von einem Geigerzähler gemessen, woraufhin ein Hammer eine Phiole mit Gift zertrümmert, welches die Katze sofort tötet. Solange das Atom nicht zerfällt, passiert der Katze nichts. Irgendwann wird das Atom zerfallen, aber man kann den Zeitpunkt nicht genau vorhersagen, sondern nur bestimmte Wahrscheinlichkeiten dafür angeben.

Der Physiker fragt sich, ob die Katze in dem Kasten tot oder lebendig ist und gibt daraufhin die erstaunliche Antwort, dass die Katze, solange der Kasten nicht geöffnet wird, gleichzeitig tot und lebendig ist, weil sich im Kasten bei der Katze die Zustände des Tot- und Lebendigseins überlagern. Natürlich kann man zu jedem Zeitpunkt feststellen, ob die Katze noch lebt oder ob sie schon tot ist, indem man den Kasten öffnet und reinguckt. Daraus zieht der Physiker nun den doch einigermaßen verblüffenden Schluss, dass das Reingucken den entscheidenden Unterschied ausmacht. Erst in dem Moment, in dem man in den Kasten reinguckt, wird festgelegt, ob die Katze tot oder lebendig ist. Wenn man also beim Reingucken in den Kasten feststellt, dass die Katze tot ist, ist es nicht das Gift, das die Katze umgebracht hat, sondern das Reingucken. Der Physiker sagt, dass erst die Messung entscheidet, ob die Katze tot oder lebendig ist.

Wo es um die Katze geht, machen die Physiker jedoch sogleich wieder einen Rückzieher. Mit einer echten Mieze funktioniert dieses Experiment nämlich nicht, weil sie ein Objekt der Makrowelt, also unserer Lebenswelt ist. Solche Versuche funktionieren bloß in der mikroskopisch superwinzigkleinen Welt der Quanten.

In diesem Katzen-Experiment werden jedoch sowieso zwei Dinge in einen Topf geworfen und miteinander vermischt. Es gibt in dem Experiment nämlich sowohl eine Messung als auch eine Beobachtung. Die Messung wird durch den Geigerzähler vorgenommen, und da ist es ja in der Tat so, dass diese Messung die Katze vom Zustand des Lebendigseins in den Zustand des Totseins befördert. Denn sobald Radioaktivität gemessen wird, wird ja automatisch der Hammer in Bewegung gesetzt. Ob man in den Kasten reinguckt oder nicht, hat mit dieser Messung rein gar nichts zu tun. Aber was in diesem Fall die Unterscheidung von Messung und Beobachtung angeht, bleiben Erwin samt seiner Physikergilde merkwürdig schwammig.

Man kann sich schon mal fragen, weshalb die Physik zu solchen Taschenspielertricks greift, um ihren Untersuchungsgegenstand anschaulich zu machen. Denn was anderes als ein Trick ist es nicht.

Ich lasse mich trotzdem mal auf das Spiel ein und wende mich also der superwinzigkleinen Welt der Quanten zu. Die Gegenstände, die hier untersucht werden, sind so klein, dass das Auge des Physikers aus der Quantenperspektive wie das von einem Superriesengiganten wirkt. Das menschliche Auge ist im Verhältnis zum Quant größer als die Sonne im Verhältnis zur Erde. Behaupte ich mal, nachgeprüft habe ich es nicht. Wie die Sonne strahlt dieses Riesenauge Energie ab, denn damit das Auge was sehen kann, muss es schließlich hell sein. Sonst macht der Beobachter die Erfahrung, dass im Dunkeln alle Katzen grau sind.

Doch das menschliche Auge genügt dem Vorhaben nicht. Um Atome zu sehen, muss man ein Elektronenmikroskop bauen. Man muss das Auge künstlich also enorm vergrößern. Und um Quanten zu sehen, genügt sogar ein Elektronenmikrosop nicht mehr, dafür braucht es einen LHC mit einem ringförmigen Beschleunigungstunnel, der im CERN um die 27 Kilometer lang ist. Das CERN hat mit dem LHC-Betrieb einen geschätzten Jahresverbrauch von 1.200 Millionen kWh, das ist ungefähr soviel, wie 400.000 Zweier-Haushalte, also 800.000 Personen an Energie verbraten.

Machen wir also auch mal ein Gedankenexperiment und nehmen statt Schrödingers Katze Fingers Ameisen. Stellen Sie sich einfach mal einen Ameisenhaufen vor, auf dem eine Menge Ameisen rumwuseln. Diese Ameisen sind so klein, dass ein Beobachter sie mit bloßem Auge gar nicht sehen kann. Um die Ameisen sichtbar zu machen, basteln die Beobachter deshalb ein Mikroskop. Da dieses Mikroskop ein elektronisches ist, strahlt es Licht ab. Das ist nichts anderes als Wärme. Auf die Ameisen wirkt das Elektronenmikroskop stärker als die Sonneneinstrahlung auf uns. Aber selbst damit sieht man noch keine Ameisen. Deshalb baut man den LHC.

Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die superwinzigkleinen Ameisen zu Asche verbrennen, sobald man den Hitzestrahl des Elektronenmikroskops auf sie richtet. Und wenn man sich im CERN damit vergnügt, im LHC mit unvorstellbar beschleunigten Ameisenhaufen um sich zu werfen, in der Hoffnung, dass mal zwei aufeinanderprallen, kann man sich vorstellen, dass von den Ameisen nicht viel übrig bleibt. Oder anders: das, was schließlich übrig bleibt und von den haushohen Detektoren gemessen werden kann, sind keine Ameisen.

In der superwinzigkleinen Welt der Quanten bewegen wir uns in einer Welt, die nochmal um Größenordnungen kleiner ist als die Welt der Atome. Um diese Welt überhaupt beobachten zu können, muss man also zuerst so was wie eine Atombombe drauf schmeissen. Oder am besten gleich einen explodierenden Kernreaktor mit mehreren Blöcken. Also so ein Ding wie in Fukushima. Das dürfte in etwa den Größen- und Energieverhältnissen entsprechen. Denn es ist so: je kleiner etwas ist, umso mehr Energie muss man aufwenden, um es sichtbar zu machen.

Da muss man sich schon fragen, was für Erkenntnisse man über eine Stadt gewinnen kann, die zuerst mittels einer Super-Atombombe eingeebnet wird. Was man hinterher untersuchen kann, ist die von der Bombe stammende Radioaktivität, die Asche und die Krater in der in Trümmer gelegten Stadt. Die Physiker geben nun vor, anhand der Radioaktivität, der Asche und den Kratern gültige Erkenntnisse über die Stadt und ihre Bewohner ableiten zu können. Und das glauben wir den Wissenschaftlern. Genausogut kann man auch den Zaubersprüchen eines Schamanen glauben. Das ist wenigstens nicht so teuer.

Naturwissenschaft besteht heute darin, unter höchst unnatürlichen Bedingungen höchst unnatürliche Ergebnisse zu erzwingen. Und das unter Zuhilfenahme von Taschenspielertricks.

Denn die ganze Quantenphysik ist im Grunde nichts anderes als eine semantische Taschenspielerei. Aus: Ich weiß nicht, ob die Katze tot oder lebendig ist wird – hokuspokusfidibus – ein: Ich weiß, dass die Katze entweder tot oder lebendig ist.

Bei diesem Zaubertrick wird Nicht-Wissen in Wissen umdeklariert und als Unbestimmtheit zu einer Eigenschaft der Materie gemacht. Was im Subjekt also eine Begrenzung darstellt, wird ins Objekt verlagert und erscheint als Unbestimmtheit des Objekts.

Und schon kann sich unser menschlicher Geist darin gefallen, so zu tun, als wüsste er wieder etwas mehr. Er kann sich sogar als Allwissender aufspielen, indem er alles, was er nicht weiß, als Unbestimmtheit ins zu beobachtende Objekt auslagert.

Der menschliche Geist wird auf diese, nun ja, doch etwas zweifelhafte Weise nicht nur zum Allwissenden, er wird sogar zum Schöpfer. Denn schließlich kann sich der Geist nun einreden, dass erst die Beobachtung den Zustand festlegt. Auf einmal ist es seine Beobachtung, die darüber entscheidet, ob die Katze im Kasten tot oder lebendig ist. Und was die superwinzigkleinen Teilchen angeht, kann sich der menschliche Geist einreden, dass er die Teilchen sogar erzeugt, dass erst seine Beobachtung den Teilchen überhaupt Existenz verleiht. Und das ist ja gar nicht mal so falsch, weil die Radioaktivität, die Asche und die Krater ja wirklich erst durch die Beobachtung erzeugt werden.

Die Frage ist, warum die Quantenphysik trotzdem eine wichtigere Rolle in der heutigen Welt spielt als seinerzeit Uri Geller, der ja behauptet hat, mit seinen Geisteskräften Gabeln und Löffel verbiegen zu können. Tja, Uri Geller ist damals eben rechtzeitig entlarvt worden. Aber bis heute hat sich noch niemand getraut, die Quantenphysik als Hokuspokus zu entlarven.

Die Quantenphysik schmeichelt nämlich dem allseits bekannten menschlichen Größenwahn. Alles zu wissen ist etwas, das der menschliche Geist seit jeher anstrebt. Schon lange liebäugelt dieser Geist auch damit, Gott zu spielen und die Welt als seine eigene Schöpfung auszugeben. Mit der Quantenphysik kann man die Grenze zwischen der materiellen Welt und der Welt der Vorstellungen einreißen und problemlos zwischen realen und virtuellen, also eingebildeten, Teilchen hin und hersurfen. Die Quantenphysik löst zumindest im Bereich der superwinzigkleinen Teilchen den Unterschied zwischen materieller und geistiger Welt auf. War es in den Religionen der Geist Gottes, der die Welt kreiert, so spielt die Quantenphysik mit der Möglichkeit, dass der menschliche Geist die Welt kreiert, mithin selber Gott ist. In der Quantenphysik wird alles irgendwie möglich. Und tatsächlich gibt es inzwischen eine ganze Anzahl von Physikern, die ernsthaft behaupten, dass das Universum und mithin die Welt, in der wir leben, erst durch Beobachtung entsteht.

Aber das ist noch nicht alles, weshalb die Quantenphysik so attraktiv erscheint. Der Quantenphysik verdanken wir nämlich das Rechnen in Wahrscheinlichkeiten. Ohne Quantenphysik hätten Statistiken niemals die Bedeutung erlangt, die sie heute in der Bewertung der Welt ganz selbstverständlich einnehmen. Durch das Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten werden Prozesse, die vorher als unberechenbar galten, nun doch berechenbar. Statistiken und Wahrscheinlichkeiten haben sich als neue Macht- und Kontrollinstrumente entpuppt, die sich hervorragend dafür eignen, das Leben selbst in schnöde Zahlenspiele zu verwandeln. Man kann heute keine Zeitung mehr aufschlagen, ohne dass man irgendwelchen Statistiken begegnet. Der Staat schafft Ämter, die sich mit nichts anderem befassen, als die Welt und das Verhalten der Bürger in unzählige Statistiken zu verwandeln.

Nichts eignet sich besser zur Demontage des Individuums als Statistiken und das Rechnen in Wahrscheinlichkeiten. Was den Wert des Einzelnen ausmacht, verschwindet hinter der Summe aller Individuen, deren Werte gemittelt werden und so den Durchschnittsbürger hervorbringen, der zum Prototyp hochstilisiert und an dem alles gemessen wird. Der Durchschnittsbürger wird zur Norm, an die die Einzelnen sich nach und nach anpassen. Wo das nicht von selbst geschieht, wird eben nachgeholfen. Mein Standardbeispiel ist hier der Blutdruck. 120/80 ist ein gemittelter Wert, der entsteht, wenn der erste Kandidat 40/20 und der zweite 200/140 hat. Der Wert entsteht ebenfalls, wenn ein Kandidat 121/81 und der zweite 119/79 hat. Aus diesem gemittelten Wert lässt sich nicht im Geringsten ableiten, dass er der gesündeste Wert für alle ist. Aber genau davon wird irrsinnigerweise ausgegangen.

Die Physiker sagen, die Quantenwelt handelt von Teilchen, die sich nicht voneinander unterscheiden lassen. Doch gilt: Wenn wir die Methoden der Quantenphysik auf unsere eigene Lebenswelt anwenden, werden wir als Menschen so ununterscheidbar wie die Weizenhalme auf einem Acker. Und tatsächlich lassen sich Entwicklungen in dieser Hinsicht auch ganz ohne LHC oder Elektronenmikroskop beobachten.

Die Quantenphysik ist also weniger eine Methode, um physikalische Erkenntnisse über das Verhalten von Materie zu gewinnen, sie ist vielmehr eine Methode, um die Menschen zu transformieren und sie den maschinellen Prozessen anzupassen. Eine Maschine unterscheidet sich von einem Lebewesen ja gerade dadurch, dass ihre Funktionsweise berechenbar und die einzelnen Teile austauschbar sind. Es geht nicht um mehr Wissen über die Materie, sondern um mehr Wissen über die Menschen. Wenn die Physiker Quanten sagen, meinen jene, die die Methoden der Quantenphysik praktisch anwenden, Menschen. Also: viel Spaß beim Lesen dieses Artikels, ihr Quanten.

 

11 Kommentare zu “Schrödingers Katze und Fingers Ameisen

  1. Quanten hin, Zufall her, Schrödinger fragte einst was das Leben sei. Sein zugehöriges Buch zum Thema Leben ist lesenswert, aber es unterschlägt ebenfalls das Wesentliche, denn Leben ist Energie, die ein Zuhause gefunden hat, für das es sich lohnt zu sterben. Ganz einfach. Ohne Gleichungen, ohne Zufall. Was ist demnach der Tod? Tod ist Leben, das an Ort und Stelle nicht länger verbleiben kann, weil die Möglichkeiten, sich weiter vor Ort zuhause zu fühlen, erschöpft sind.

  2. Nicht-Wissen ist eben gerade nicht dasselbe wie Unbestimmtheit. Hier werden Eulen nach Athen getragen, denn genau diese Diskussion hat bereits zwischen Einstein und Bohr/Heisenberg stattgefunden und wurde schließlich durch Alain Aspects Experimente im Sinne der Quantentheorie entschieden. Auch Einstein hat behauptet, dass die Quantenphysik die Realität nicht vollständig beschreibt, sondern dass es unbekannte, verborgene Parameter geben muss.

    Zusammen mit Podolski und Rosen hat Einstein versucht, die Zufälligkeiten in der Quantentheorie durch verborgene Parameter zu erklären. Einstein vertrat den Standpunkt, dass unser Nicht-Wissen die Welt nur vorübergehend zufällig aussehen lässt.

    John Bell hat auf mathematischem Weg gezeigt, dass die Annahme von verborgenen Parametern Voraussagen ergibt, die der Quantentheorie widersprechen. Auf dieser Basis hat Aspect sein Experiment mit der Polarisation von Lichtwellen aufgebaut. Diese Versuche haben gezeigt, dass die Natur sich genau so verhält wie von der Quantentheorie vorausgesagt. Die Vorstellung, dass die Eigenschaften einem Objekt inhärent, also von der Beobachtung unabhängig sind, wurde in diesen Experimenten eben widerlegt.

    • Danke, Herr Weber, für diese Antwort. So oder so ähnlich steht es in Hunderten von Büchern und so oder so ähnlich wird es tausendfach nachgeplappert. Zu einem solchen Standpunkt kommt der Mensch, der nicht mehr selber denkt, sondern zum Echo Anderer, vornehmlich der Physiker wird.

      Einstein ging eben gerade nicht von einem grundsätzlichen Nicht-Wissen aus, sondern von einem Noch-Nicht-Wissen. Er ging davon aus, dass es irgendeine bislang den Physikern unbekannte Theorie („verborgene Parameter“) gibt, die das Verhalten von Teilchen erklärt. Er setzte in Bezug auf die außermenschliche Welt wieder etwas voraus, nämlich „verborgene Parameter“, die der Physiker irgendwann entdecken wird. Sind die „verborgenen Parameter“ entdeckt, verhalten sich die Phänomene der Quantenwelt ebenfalls „klassisch“. Nicht-Wissen ist nicht dasselbe wie Noch-Nicht-Wissen. Wer ein Noch-Nicht-Wissen voraussetzt, glaubt, dass der Menschen wissen KANN. Es wurde in der Philosophie aber immer wieder aufs Neue gezeigt, dass der Mensch prinzipiell nicht wissen kann. Die außermenschliche Welt ist dem Verstand in letzter Instanz unbegreiflich. Scheinwissen über die außermenschliche Welt kann nur INNERHALB der menschlichen Welt aufgebaut werden und Experimente gehören zur menschlichen und nicht zur außermenschlichen Welt, denn die Versuchsanordnungen entspringen ebenso dem menschlichen Geist wie die Gerätschaften, die der Mensch für seine Experimente kreiert. Wissen kann der Mensch nur da, wo er Phänomene vermenschlicht, also so tut, als wäre der menschliche Geist mit dem Geist, der die Welt kreiiert hat, identisch. Als wäre der Mensch eben Gott.

      Bohr und Heisenberg sind näher an der Wahrheit dran, nämlich dass der Mensch prinzipiell über außermenschliche Phänomene nichts wissen kann. Nur geben sie nicht zu, dass der Mensch nichts wissen kann, sondern verlegen das Nicht-Wissen als Unbestimmtheit in die außermenschlichen Phänomene. Und auch hier greift dann wieder die Hybris, die auch Einsteins Blick vernebelt hat. Bohr und Heisenberg kommen dann nämlich zu dem Schluss, dass die menschliche Beobachtung aus etwas Unbestimmten etwas Bestimmtes macht. Das heißt im Klartext nichts Anderes, als dass die Beobachtung schöpferisch ist. Mithin also, dass der Mensch, allein indem er beobachtet, eben Gott ist. Bei Einstein wird der wissende Mensch zu Gott, bei Bohr/Heisenberg wird der beobachtende Mensch zu Gott. Der Mensch muss also die Welt nicht mehr verstehen, d.h. Kausalitäten erkennen, wie das in der klassischen Theorie postuliert wird, er muss sie nur noch beobachten. Das ist der Standpunkt, wie er heute in der Physik vertreten wird. Bei Bohr/Heisenberg kann der Mensch also leichter zu Gott werden als bei Einstein. Darin liegt die Verführungskraft der Quantentheorie.

      Und das ist ja, wie ich in dem Artikel zu zeigen versucht habe, gar nicht mal so falsch, denn die Gewalt, die durch die Versuchsanordnung (wie im CERN) auf die angeblich ununterscheidbaren Teilchen ausgeübt wird, ist, wenn man sie ins richtige Größenverhältnis setzt, so gigantisch, dass die Ruinen, Krater, Scherbenhaufen, Radioaktivität etc. die der Physiker für „Teilchen“ hält, ja tatsächlich erst durch diese Gewalt erzeugt werden. Im Teilchen-Welle-Dualismus wurde ja sogar physikalisch nachgewiesen, dass die „Teilchen“ sich bereits grundsätzlich anders verhalten, wenn sie sich etwas weniger beobachtet fühlen. Nur haben die Physiker daraus leider nicht den richtigen Schluss gezogen: nämlich, dass es am besten ist, die Objekte in Ruhe zu lassen und das Beobachten und Wissenwollen aufzugeben.

      Wenn durch die Beobachtung Krater, Ruinen und Scherbenhaufen erzeugt werden, heißt das aber nicht, dass Beobachtung schöpferisch ist, sondern gerade das Gegenteil. Die Beobachtung ist zerstörerisch. Was beobachtet werden kann, ist Zerstörung oder das Zerstörte. Und wenn man nicht mal erkennt, dass man Zerstörung mit der Welt identifiziert, kann das angebliche Wissen, das auf diesem Fundament entsteht, eben auch nur wieder zerstörerisch sein. Das ist eben genau der Grund, warum unsere Technik und die Vertechnisierung der Welt sich eben immer nur als zerstörerisch erweist.

      Wenn der Mensch nicht länger die Welt zerstören will, müsste er als Allererstes die Vorstellung aufgeben, dass er etwas wissen kann. Diese Vorstellung geben jedoch auch Bohr und Heisenberg nicht auf. Die Hybris bzw. der Glaube, Gott zu sein, nimmt gegenüber der Einstein’schen Hybris eben nur eine andere Form an.

      Was nun passiert, ist folgendes: das kollektive menschliche Bewusstsein glaubt – durch seine eigene Forschung im Rahmen der Physik bestätigt -, dass Beobachtung schöpferisch ist, dass es durch Beobachtung die Welt erschaffen und gestalten kann. Da das kollektive menschliche Bewusstsein Gott bzw. gottgleich sein will, ist das kollektive menschliche Bewusstsein süchtig nach Beobachtung. Ebenso wie es nach Wissen süchtig ist. Mithin greift die Beobachtung allenthalben um sich. Der Mensch fängt an, sich einzureden, dass die Beobachtung aller Phänomene die Welt erst erschafft, mithin, dass Information der Urstoff ist, aus dem die Welt besteht. Denn Information ist ja nichts Anderes als die vermenschlichte Welt, die Welt, die der Mensch geistig in Besitz genommen und zu einem Teil von sich gemacht hat.

      Die logische Schlussfolgerung aus dieser Denkweise ist, dass es die Welt überhaupt nur gibt, weil sie von Menschen bzw. von allen möglichen Wesen beobachtet wird. Das ist nichts Anderes als die Wiederkehr einer erweiterten Form des Solipsismus. Und das passiert eben auch. Wenn wir glauben, dass unsere Beobachtung die Welt erst erzeugt, wird es sehr einsam um uns herum. Eben gerade durch die Beobachtung werden wir erst zu den fensterlosen Monaden, die getrennt vom Leben ein einsames, isoliertes Dasein fristen.

      Während die Erkenntnis, dass wir prinzipiell nichts wissen können, uns aus dem Gefängnis befreit. Der Preis für diese Befreiung ist Sicherheit. Wir glauben nämlich, dass das Gefängnis (das Wissen) uns Sicherheit gewährt. Freiheit und Sicherheit kann nicht beides gleichzeitig verwirklicht werden. Nicht-Wissen ist das Eingeständnis, in einer unsicheren Welt zu leben. Und nochmal: Beobachtung und das daraus generierte Wissen ist zerstörerisch. Der wissen wollende Geist ist ein zerstörerischer Geist. Wissenwollen hat dieselben Eigenschaften wie Feuer. Wissenwollen zerstört die Objekte, die es ergreift.

  3. Verehrter Herr Finger, Ihre Ameisen sind weit mehr ein Taschenspielertrick als Schrödingers Katze. Denn wo Schrödingers Katze nur der Veranschaulichung eines Phänomens der Quantenphysik dient, fällen Sie mit Ihren Ameisen ein moralisierendes Urteil über die Quantenphysik. Sie scheinen davon auszugehen, dass es in der Nicht-Sichtbarkeit eine heile Welt gibt, ein städtisches Ameisenleben, das durch die Experimente im CERN sinnlos zerstört wird. Ich möchte darauf hinweisen, dass das pure Spekulation ist. Das Nicht-Sichtbare zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht sichtbar ist, also sind jegliche Annahmen, wie diese Welt beschaffen sein könnte, überflüssig. Erst mit der Beobachtung, dem Sichtbarwerden, tritt die Welt in Erscheinung. Die Aussage, dass die Welt erst mit Beobachtung für uns Existenz erhält, ist deshalb korrekt. Diese Beobachtungen von vorneherein mit Asche und Kratern zu identifizieren, ist unwissenschaftlich. Deshalb sind Ihre Ameisen für den wissenschaftlichen Geist leider uninteressant.

    • Naja, der wissenschaftliche Geist als solcher dürfte auch für Ameisen – echte oder Finger´sche – leidlich uninteresant sein 😉

      Ich habe das Ameisenbeispiel so verstanden:
      Es ist stockduster und ich möchte mir ein ‚Bild‘ von meiner Umgebung machen.
      Zufällig habe ich einen Hammer bei mir, mit dem ich meine Umgebung abtasten kann.
      Also klopfe ich damit hierhin und dahin und höre so öfters mal was scheppern.
      Aus der Resonanz meiner Aktivitäten ermittle ich Bruchstücke und setze mir so vor meinem geistigen Auge einen Raum voller Scherben zusammen.
      Über der Eingangstür hängt ein Schild, das ich im Dunkeln leider nicht lesen konnte, mit der Aufschrift: „Porzellanladen“.

      Oder:
      Ich habe noch nie ein Flugzeug gesehen, kenne auch das Prinzip nicht.
      Jetzt brummt es ständig in der Nacht über mir und stört meinen Schlaf.
      Also nehme ich eine Handvoll Raketen und schieße die nach Gehör auf das Brummen.
      Wenn ich nun ein Flugzeug im Dunkeln mit einer Rakete treffe, sprenge ich auch Teile aus diesem heraus.
      Da ich NIE einer Mehrheit von Teilen teilhaftig (sic!) werden kann und das Flugzeug, solange es ganz ist, weder sichtbar noch (be)greifbar ist, kann ich aus diesen Bruchstücken was rekonstruieren?

      • Ihr Bild mit dem Hammer kann ich durchaus nachvollziehen. Ähnliche Vorstellungen erweckt der Artikel auch bei mir. Wogegen ich mich jedoch verwehre, ist der Porzellanladen. Der ist pure Spekulation und durch nichts begründbar. Mit demselben Recht kann ich vollkommen willkürlich etwas anderes voraussetzen: beispielsweise ein Orchester, das auf seinen Einsatz gewartet hat, um beim ersten Signal aus der Makrowelt endlich loszulegen. In diesem Fall wäre der Hammer ein Taktstock.

        Die Quantenphysik geht davon aus, dass das Flugzeug im Vorhinein nicht festgelegt ist. Das war der Grund, warum Albert Einstein sich nie mit dieser Theorie anfreunden konnte. Einstein hätte auch lieber ein Flugzeug gehabt. Jedoch geht die Quantentheorie von der Vorstellung aus, dass nichts im Universum im Voraus festgelegt ist, sondern in der Mikrowelt erst durch die Beobachtung und in der Makrowelt durch Wechselwirkungen (Dekohärenz) Gestalt annimmt.

      • Als Einstieg in die Antwort zuerst ein Zitat aus meinem Lieblings-Physikbuch:

        „Die wohl verblüffendste Eigenschaft eines Atoms ist die, dass es sich um eine Einheit handelt. Schauen wir uns dazu noch einmal das einfachste Atom an: Wasserstoff besteht landläufig gesprochen aus einem Proton und einem Elektron. Doch schon bei dem Wort bestehen fangen die eigentlichen Schwierigkeiten an. Wie soll man sich dies vorstellen, wenn man doch nicht weiß, wo sich das Elektron zu einer bestimmten Zeit im Atom aufhält. Wie kann ein Objekt aus einem anderen bestehen, wenn sich sein Bestandteil nirgendwo mit Sicherheit befindet?
        Normalerweise sind wir gewohnt, dass wir es mit gut trennbaren Gegenständen zu tun haben. Wenn wir einen Apfel in eine Schale legen, können wir die beiden Objekte auch zusammen bewegen, beispielsweise hochheben. Trotzdem liegt der Apfel jederzeit und für alle gut sichtbar als separates Objekt in der Schale …
        Ganz anders sind die Verhältnisse beim Wasserstoff. Hier verbinden sich ein Proton und ein Elektron zu einem Atom. Doch ab jetzt haben wir es nur noch mit diesem Wasserstoffatom zu tun. Das Elektron können wir erst dann wieder nachweisen, wenn wir das Atom unter genügend hoher Energiezufuhr zerstören. Es konnte aber noch niemals ein Elektron innerhalb eines intakten Wasserstoffatoms gefunden werden, ohne das Atom durch diese Beobachtung wieder in ein Proton und ein Elektron zu zerlegen.
        … Die Verbindung zwischen dem Proton und dem Elektron bewirkt, dass diese Teilobjekte nun nicht mehr vorliegen. Es gibt sie nicht mehr, denn wir können sie nicht ausfindig machen, ohne die Einheit zu zerstören.“
        (Mücklich, Andreas: Das verständliche Universum. 2011)

        Das heißt, Bindungen bilden Ganzheiten. Bindungen sind nicht eindeutig, denn sie entziehen sich der Beschreib- und Berechenbarkeit. Bindungen sind eben gerade nicht wie ein Seil zwischen getrennten Objekten, das man entweder knüpfen oder zerschneiden kann. Bindungen sind auch deshalb nicht eindeutig, weil sie gleichzeitig sowohl aus anziehenden wie abstoßenden Anteilen bestehen. Bindungen sind dafür verantwortlich, dass überhaupt etwas existiert. Ich gehe sogar davon aus, dass Bindungen durch ihre abstoßenden Anteile das, was wir als Raum bezeichnen, erst erschaffen. Die Zerstörung einer Ganzheit durch Energiezufuhr ist ein Gewaltakt, gerade so, wie Mücklich das beschreibt. Die Physik untersucht also in der Tat immer nur die Ergebnisse von Gewaltakten.

        Und es ist so: je elementarer die Bindungen sind, desto mehr Energieaufwand ist notwendig, um die jeweilige Ganzheit zu zerstören. Ein Molekül lässt sich mit weniger Energieaufwand zerstören als ein Atom. Ein Atom lässt sich mit weniger Energieaufwand zerstören als ein Atomkern. Das heißt also: in je elementarere Bindungsbereiche die Physik vorstösst, desto gewalttätiger muss sie werden. Um eben dieses Gewaltpotenzial anschaulich zu machen, habe ich das Bild der Stadt verwendet, auf die eine Atombombe geworfen wird. Die Stadt ist als Bild für die Ganzheit zu verstehen. Das ist eben nicht moralisierend, sondern beschreibend gemeint.

        Bindungen gibt es nicht nur auf horizontaler Ebene, also zwischen Objekten derselben Größenordnung, sondern auch in der Verschachtelung verschiedener Größenordnungen. Zellorganellen bestehen aus Molekülen, diese wiederum aus Atomen usw. Aus diesen verschiedenen Größenordnungen ergibt sich ein undurchdringliches Geflecht aus Bindungspotenzial. Mit diesen Überlappungen lässt sich übrigens meines Erachtens die Dunkle Materie und die Dunkle Energie erklären.

        In meinem Weltbild hat dieses Bindungsdickicht nun sowohl eine objektive wie eine subjektive Seite. Die objektive Seite dieses Bindungsdickichts ist die Welt und die können wir mittels unserer Sinnesorgane wahrnehmen. Die subjektive Seite dieses Bindungsdickichts erfahren wir als Gefühle, sofern diese Gefühle durch Erziehungsprozesse etc. nicht zerstört worden sind, ignoriert oder fehlinterpretiert werden. Das ist nichts anderes als der Instinkt, nur ist dieser Instinkt bei uns Menschen durch die Feuernutzung eben zerstört worden. Durch die Feuernutzung sind wir Menschen zu Wesen geworden, die für die natürlichen Verwobenheiten kein adäquates Gespür mehr haben. Wer mit Feuer umgeht, braucht anstelle des Instinkts etwas anderes, nämlich Wissen. Bei uns Menschen ersetzt Wissen den Instinkt.
        Mit Feuer bzw. Energie wird auf die natürlichen Bindungen bzw. Verwobenheiten aktiv Einfluss genommen. Man kann natürliche Bindungen oder Ganzheiten gewaltsam zerstören oder wie im Falle der Kunststoffe gewaltsam neue Ganzheiten erzeugen.

        Ich fühle, also bin ich. Wie Zhang Xiao-mei sagt. Genau. Nur ist dieses Gefühl bei uns Menschen zerbrochen, und wir können die Bruchstücke nicht mehr zusammensetzen. Und aufgrund eben dieser Unfähigkeit sind wir Menschen sozusagen dazu verurteilt, die Welt in ihrer natürlichen Verwobenheit zu zerstören. So gesehen, ist der Mensch im Grunde eine tragische Gestalt.

    • Anfang der 90er-Jahre hat mein Schwager in Physik promoviert und seine promotion beschäftigte sich mit der Frage, welche Eigenschaften das Tau-Neutrino besitzen müsste, so es denn existierte, denn zum Zeitpunkt seiner Promotion gab es nur eine rein mathematische Forderung nach der ‚Existenz‘ dieses VIRTUELLEN Teilchens!
      Dieses Teilchen uwrde dann später Anfang 2000 im Fermilab/Chicago ‚gefunden‘ oder vielleicht besser: erfunden.
      Es gibt ganze 4(!) INDIREKTE ‚Spuren‘ anhand derer man dieses Teilchen gesichtet zu haben glaubte und daher seine ‚Existenz‘ ausrief!
      Vom Yeti gibt es übrigens eine ähnliche Anzahl von ‚Spuren‘ seiner Existenz, aber leider immer noch keinen BEWEIS.
      https://www.heise.de/tp/features/Fermilab-weist-die-Existenz-von-Tau-Neutrinos-nach-3450331.html

      Dieses Verfahren gleicht dem im Porzellanladen.
      Ich prognostiziere, dass es (Bruch)Teilchen einer bestimmten Form geben muss.
      Dann zertrümmere ich etwas solange, bis ein Bruchteil auftaucht, das die gewünschte Form besitzt.
      Wenn ich Porzellan genügend lange zerdeppere werde ich zwangsläufig irgendwann Bruchstücke finden können, die – egal wie exotisch und damit entsprechend selten ihre Form sein mögen – genau meiner prognostizierten (Bruch)Teilchencharakteristik entsprechen.

      Von daher alleine ist das Verfahren der Teilchenbeschleuniger extrem fragwürdig in ihrer Ergebnishaltigkeit.

      Aber nicht genug damit.
      ‚Proton‘ und ‚Elektron‘ sind hilflose Begrifflichkeiten für das Phänomen (= ‚Erscheinung‘!), dass extrem konstante, oszillierende Potentialdifferenzen in der Größenordnung von Atommutmaßungen gemessen werden können (btw: ich kann z.B. auch die Schallwellen von Fledermäusen messen – wenn ich nicht weiß, was eine ‚Fledermaus‘ ist oder wie sie aussieht, dann kann ich aus den gemessenen Schallwellen radikal nichts auf deren Quelle rückschließen, was Form und Funktion etwa angeht!)
      Das gleicht in etwa der Beschreibung von ‚Berg‘ und ‚Tal‘.
      ‚Berg‘ und ‚Tal‘ sind integrative Bestandteile einer geologischen Umgebung.
      Eigentlich gibt es weder den ‚Berg‘ noch das ‚Tal‘ als solches, sondern nur Höhendifferenzen eines Konglomerats geologischer Schichten.

      Indem man jetzt willkürlich eine geographische Abgrenzung eines ganzheitlichen Phänomens vornimmt, entstehen also ‚Berg‘ und ‚Tal‘ – dito im Teilchenbeschleuniger durch mathematische Grenzziehungen ‚Teilchen‘!

      Es gibt noch nicht mal die Ahnung eines Hauchs einer physikalischen Hypothese, die dazu nötige Energie, dern Größe, Form und Quelle beschreibbar werden ließe, aus denen sich das Phänomen ‚Atom‘ denn speist.
      Denn dass da irgendetwas ‚passiert‘ ist schon klar, aber was ‚dahinter‘ steckt bleibt absolut unklar.

      Früher fielen den Menschen Bruchteile von Meteoriten auf den Kopf und das war dann der Hammer von Thor, der, wütend auf die Menschheit, zur Ermahnung der Ordnung mit seinem Hämmerchen auf die Erde klopfte wie sonst eben der Richter im Richtsaal auch.
      Das Finden und Besehen dieser Bruchteile brachte den Menschen jahrtausendelang gerade mal NULL Erklärbarkeit für die Hintergründe dieses Phänomens (ein Ausdruck dieser absoluten Hilflosigkeit ist das religiöse Überhöhen eines solchen Bruchteils in Form einer Vagina in der Kaaba etwa, wobei die Physik auch hier bis heute diesen Irrtum zu korrigieren sich außerstande sieht).
      Preisfrage: Wo liegt der Unterschied zur modernen Physik?

      Man kann das Konzept eines ‚unsichtbaren Topfes‘ nicht verstehen, indem man diesen durch blind(wütig)es Zerdeppern zerstört.
      Seine Form wie seine Funktion, geschweige denn die Quelle seiner Erschaffung bleiben damit uneingeschränkt mysteriös.
      Die Fragmente der Erkenntnis durch diese Vorgehensweise sind viel zu klein, zuwenige und vor allem: künstlich erschaffene!

      Mein Schwager (Dr.rer.nat.)widerspricht diesen Aussagen nicht.

      Es ist mit dieser Form der Wissenschaft so wie mit der Literatur:
      Wenn jemand z.B. einen Liebes-Roman schreibt, verlegt, publiziert, dann existiert dieser zweifelsfrei.
      Der Inhalt des Romans ist grammatikalisch, semantisch, orthographisch etc. reglementiert und inhaltlich und formell also in sich konsistent.
      Auch ist alles darin Beschriebene prinzipiell möglich.
      Und doch ist es reine Phantasie.

      Und so wie sich dieser Liebesroman an den subjektiven Clichés des Autors orientiert – so tut dies die Physik an den Clichés der Physiker.
      Sie schreiben einen Roman des Universums, der ein zweifaches Derivat ihrer Phantasie ist:
      1. Mathematik, die ‚alphabetische‘ Hauptstütze ihrer Erzählung, existiert nirgendwo außer in ihren Köpfen.
      2. Das Teilchenkonzept ist nichts anderes als ein Bestandteil eines geteilten, fragmentierten und darob extrapolierenden Bewusstsein, das seine Umwelt gar nicht anders wahrnehmen kann als durch die Fragmentfacetten ihres geistigen Trichterauges (daran ändert übrigens auch jegliche technische Unterstützung rein gar nichts! Der die Informationen verarbeitende Geist bleibt bei seinem uralten Paradigma seiner Weltsichtsmöglichkeiten – er kann es ja auch gar nicht wechseln, wie soll das möglich sein?!).

      Spätestens hier also erübrigt sich die ernsthafte Diskussion über die physikalische Mythenbildung in diesem Bereich.

      Der erfolgreiche Autor kann von seinen Phantasmagorien manchmal gut leben – so mancher Physikus übrigens auch aus genau demselben Grund 😉

      • Nachtrag:

        Das ‚Erscheinen‘ von Potentialdifferenzen im subatomaren Bereich scheint mir genau dies zu sein: ein Schein.
        Es kann gut sein, dass da grundsätzlich gar nichts schwingt und eben erst, wenn der mensch mit seinen Apparaturen darin herumrührt sich die ansonsten spiegelglatte Oberfläche kräuselt und Wellen schlägt!

        Zur Erinnerung:
        man kann Strom erzeugen, man kann ihn transportieren und Geräte erschaffen, die durch ihn betrieben werden.
        Es gibt mathematische Formeln, die all dies berechenbar und umsetzbar machen, physikalische Theorien die uns dies ‚erklären‘.
        Trotzdem ist das Phänomen ‚Strom‘ nicht wirklich verstanden!
        Alles Standarderklärungmodelle kranken an dem Unvermögen die postulierte Impulshaltigkeit von Elektronen (die einmal wandern, dann wieder nicht, sondern energetische Impulse weiterleiten sollen wie beim Kugelstoßpendel) zu ’substanzialisieren‘ = Energie als solche beschreibbar und verständlich zu machen.
        Ich kann die Energie der Schwerkraft nutzen und trotzdem rein gar nichts über diese selbst wissen.

        Keiner kann uns sagen, was ein ‚Feld‘ denn nun WIRKLICH bedeutet, was man sich darunter vorzustellen hat und ob dies überhaupt sinnvoll ist sich darunter etwas vorstellen zu versuchen angesichts der maximal defizitären Geistesleistung im Bereich des ‚Unsichtbaren‘!?

        Eine Batterie muss durch Trennung in zwei ‚Bestandteile‘ (+/-)geladen werden, also durch einen künstlichen Eingriff erzeugen wir erst Strom, was selbst und gerade im Atomkraftwerk ja nicht anders ist (Kernspaltung!).

        Nirgends gibt es technisch nutzbaren Strom ohne diese Künstlichkeit!
        Wir erschaffen uns also eine eigene Wirklichkeit (Strom existiert ja bekanntlich in der alltäglichen Realität), die es so nie gegeben hat und ohne unsere technischen Eingriffe auch nie existieren würde!

        Warum sollte dies also im Bereich der Quantenphysik anders sein?
        Zumal ja bereits mehrmals betont wurde, dass der Beobachter die Realität ja angeblich beeinflusst, wenn nicht gar erschafft.
        Darauf basiert unter anderem das gedankliche Konzept der Quantentheorie, was ja aber gleichzeitig bedeutete, dass da eben NICHTS ist, bevor nicht jemand sich damit zu schaffen macht!
        Und was man dann eben ’sieht‘ nichts anderes wäre als eine reine Kopfgeburt (Zeus ahoi!), wenn auch über den Umweg der Technik.

        Wir beweisen uns also lediglich, dass wir etwas auch im ‚Quantenbereich‘ erschaffen können, ohne damit den Beweis zu führen (und dies auch gar nicht können!), dass das alles es auch so ist ohne uns!
        Das ist reinrassige Spiegelfechterei.
        Den ‚Gegner‘ gibt es nur, wenn wir selbst uns vor den Spiegel stellen.

  4. In der Quantenwelt soll es ja zeitlos zugehen, also gar nicht, weil alles bereits geschehen, geworden ist und zeitgleich inhärent ist und nur durch das menschliche Bewusstsein partiell existent gemacht wird und so der Eindruck entstünde, dass etwas geschieht, bzw. wir etwas bewegen, wo nichts bewegt werden kann, weil es ja letztlich wie ein (Quanten)Baukasten ist, wo nach dem Existieren von Formen durch menschliches Zusammenbauen nur wieder das Zurückkehren der Bausteine in den Kasten der Möglichkeiten geschieht und nachher wie vorher ist, also letztlich folgenlos und ununterscheidbar.

    Falls das stimmen sollte, beweist die Quantentheorie die absolute Sinnlosigkeit des Strebens menschlichen Geistes nach Exformation, Existenz.
    Der menschliche Geist wühlt also das (Quanten)Wasser auf, schlägt Wellen, zieht Kreise, aber kurz darauf ist alles unverändert, spurenlos, folgenlos.

    Genauso gut kann man eine Flasche Wasser schütteln und darauf hoffen, dass dadurch das Universum sich verändert.
    Tut es gemäß Quantentheorie natürlich nicht, denn selbst falls eine Veränderung verursacht und beobachtet würde, würde das Universum nach der Beobachtung wieder ‚zurückfallen‘ in den status ante, so wie eine batterieerschöpfte Taschenlampe die Dunkelheit zurückkehren lässt.

    Jetzt kann man mit Descartes sagen: „Ich denke, also bin ich“ und mit dem fingerphilosoph: „Ich fühle, also bin ich“ – und das ist genug.
    Die Quantentheorie, oder was auch immer damit verbunden sein mag, ist völlig unerheblich für diesen subjektiven Eindruck von der eigenen Existenz – der Eindruck ist da, ob die Quantentheorie nun stimmt oder nicht.
    Und er ändert sich auch nicht dadurch, egal ob richtig oder falsch.
    Die Möglichkeiten der eigenen erlebten Existenz (egal ob simuliert, projiziert oder real existent) bleiben gleich, gleich welche Theorie über die Existenz angestrengt wird.
    Das Subjekt empfindet sich eben nicht als ‚gleich‘ mit allem anderen –
    Mitmenschen eingeschlossen, ja, sogar den siamesischen Zwilling miteingeschlossen (https://de.wikipedia.org/wiki/Abigail_und_Brittany_Hensel) – das Konzept der erlebten Individualität steht auch im Quantenschaum auf festem Boden.

    Selbst gesetzt den Fall, dies wäre eine reine Illusion, ein Schattenspielmärchen – was würde es ändern für die subjektiv nach wie vor erlebte Individualität?
    Nichts. Rein gar nichts. Radikal überhaupt nichts.
    Das Ich wird nach wie vor sagen ‚Ich bin der Ich-bin‘ (die Übersetzung des Wortes JAHWE – das Ego als Gottesvorstellung also, was durch die Ausgeburt der Quantentheorie bestätigt wird!) und sich deshalb nicht auflösen, nicht verschwinden.
    Die subjektiv erlebten Gefühle bleiben unverändert wirksam.
    Sich-Erinnern und vorausschauendes Vermuten geschehen weiterhin.
    Die Welt wird nicht um eine Haaresbreite verbessert (was immer das auch heißen mag), auch nicht verschlechtert – sie bleibt unverändert, trotz der angeblich verheißungsvollen Schöpferqualität des Quantenbaukastens unseres Bewusstseins.

    So what?

    Das Konzept LEBEN (egal ob virtuell oder real – wir stecken halt unausweichlich mit drin) fördert Individualität, weil sie möglich ist, und dem LEBEN erhöhten Bestand garantiert!
    Die Diversifikation, – die letztlich in Dissipation mündet, dem entropischen Idealzustand dieser Energie-Hausse, genannt ‚Universum‘ -, ist unverzichtbarer Katalysator dafür und das Leben auf der Erde ist ein mikroskopischer Bestandteil davon.
    Ohne Mutation, ohne Derivate, ohne Unterscheidbarkeit stünde das LEBEN seit Milliarden Jahren in einer Sackgasse.
    Da dem evidenterweise nicht so ist (guckstu einfach mal so rum), scheint bis zum BEWEIS des Gegenteils gemäß Ockham dies die auskömmlichste Antwort zu sein.
    Und da die Quanten- und sonstigen physikalischen Theorien nichts Besseres zu liefern haben – also etwas SPÜRBAR Besseres! – halte ich mich zumindest an diese Erkenntnis, dass mein subjektiv empfundenes Erleben erstens zurecht unterschiedlich zu Anderem existiert, zweitens einen plausiblen Zweck erfüllt (dito) und drittens ein für mich möglichst zufriedenstellendes sein möge, denn für die Zufriedenheit anderer bin ich sowenig zuständig wie die anderen für meine, mal abgesehen davon, dass dies eh ein unmögliches Unterfangen ist.

    Kürzlich kamen wieder so meldungen wie: ‚Crash mit einem Paralleluniverum im Gebiet der (ansonsten) unerklärlichen Differenz im kosmischen Hintergrundrauschen?‘ oder ‚M-branes, die Stringtheorie gewinnt Auftrieb‘ etc. – who cares about?
    Keine dieser Hypothesen bringt mir hier und jetzt oder zukünftig eine Bereicherung meines persönlichen Erlebens, seiner Qualität!
    All dies Spekulieren löst nicht EINE EINZIGE aktuelle Problematik HIER!

    Man könnte fast meinen, der ganze verschwurbelte Wissenschaftszirkus wäre nichts anderes als eine ‚geadelte‘ Form der Feigheit vor der Realität, ein Eingeständnis der realen Inkompetenz von zerzaustem Intellekt im Umgang mit profanen aber nichtsdestoweniger höchst realen Problemen bzw. eine Rochade des menschlichen Geistes als Entzugstherapie von Wirklichkeitstraumata! …

  5. Aus der behaupteten Berechenbarkeit vermittels Wahrscheinlichkeit aka Statistik (und es ist völlig egal, ob diese sich auf Quantenebene oder Galaxienebene bewegt) lässt sich wie viel Gewissheit ermitteln? – genau: NULL.
    Wenn mir der Wetterbericht sagt, dass mit 95% Wahrscheinlichkeit Regen auftritt, dann ist die eigentliche Wahrscheinlichkeit exakt 50:50.
    Denn da niemand je sagen kann, wann die 5% Nicht_Regen eintreten, gibt es genau ZWEI gleichberechtigte mögliche Zustände: Regen oder Nicht-Regen.
    Und trotz des Verhältnisses von 95% Regen zu 5% Nicht-Regen, kann am nächsten Tag Regen oder Nicht-Regen eintreten und möglicherweise sogar an 5 Tagen hintereinander eben Nicht-Regen, trotz der 95% Wahrscheinlichkeit von Regen.
    Damit bin ich also genauso schlau wie ohne Statistik.
    Und jede empirische Statistik dazu gibt mir Recht, denn in sehr viel mehr Prozent als den 5% kam es nämlich anders als prognostiziert.
    Denn solange die 5% nicht eingetreten sind, weiß ich immer noch jeden Tag aufs Neue nicht genau, ob es nun regnet oder nicht (immer vorausgesetzt, das Wetter hielte sich an die 5%-Regel der Wahrscheinlichkeit auf 100 Tage hoch gerechnet).
    Und selbst bei bereits eingetretenen 5% von 100 kann es sogar die nächsten Wochen nicht mehr regnen, weil sich das Mittel dieser Wahrscheinlichkeit ja nicht allein auf die 100 Tage bezieht, sondern auf ein jährliches Mittel von hunderten von Jahren!
    Wenn man also Pech hat, regnet es monatelang gar nicht und dann dafür jahrelang am Stück 😉
    Und wer je am Berg war, der weiß, dass aus strahlendem Sonnenschein binnen weniger Stunden ohne weitere Vorwarnung ein Wettersturz eintreten kann.
    Also auch die lokale Beobachtung und Auswertung der lokalen Phänomene durch erfahrene Lokalgrößen bietet hier von einem auf den nächsten Tag gerade mal NULL Gewissheit.

    Und die Quanten-Mär wird fleißig weiter publiziert – aktuell:
    http://www.businessinsider.de/die-realitaet-existiert-nicht-solange-wir-sie-nicht-messen-2017-7
    Der schlechte Witz bei diesem Beispiel ist, dass ‚Wissenschaftlern‘ nicht auffällt, dass sie zwei Prämissen annehmen und vorgeben, weil sie sich einfach mehr oder andere NICHT vorstellen können und somit die Beobachtung der eigenen beschränkten Theoritisierbarkeit angedeutet wird!?

    Wenn ich das Phänomen von Donner beobachte und mir nur vorstellen kann, dass da Wolkenwichtel sich mit Gießkannen gegenseitig verdreschen (daher Lärm und Feuchte) oder wahlweise dass die Wolken wohl Göttergefährte sein müssen, die bei der schlechten Sicht aufeinander kollidieren und dann scheppert es eben, dann werde ich wohl diese Prämissen zum Maßstab einer jeglichen Beweisführung machen MÜSSEN mangels Alternativen.

    Den sogenannten ‚Wissenschaftlern‘ ist ihr eigenes Defizit diesbezüglich nicht bewusst oder sie ignorieren es vorsätzlich – auch nicht besser.
    Selbst eine hervorragende Übereinstimmung zwischen Beobachtung und angenommener Begründung, ja selbst eine zuverlässige Prognose ist immer noch kein BEWEIS für die Richtigkeit der eigenen Annahme, sondern nur der Beweis dafür, dass Korrelationen als beweiskräftig angesehen werden, die als Beweis aber prinzipiell nicht fungieren können!

    In der Akupunktur wurde jahrtausendelang die Theorie der Meridiane vertreten und gelehrt.
    Akupunktur funktioniert nachweislich in bestimmten Bereichen, aber sie funktioniert nicht so, wie die etablierte Theorie es gerne gehabt hätte und schon gar nicht WEGEN dieser Theorie!
    Akupunktur funktioniert TROTZ der falschen Theorie, weil es eben eine praktische Kongruenz von zwei völlig unterschiedlichen theoretischen Wirkungskonzepten gibt, von denen die eine zutrifft und die andere falsch ist, aber beide sich in der Praxis in einer Schnittmenge zweier völlig verschiedener Wirkkreise treffen wodurch postulierte Effekte ausgelöst werden können, ohne dass das dazu behauptete Wirkungsprinzip zutreffend wäre.

    Deswegen kann man auch einen Stein fallen lassen, der zuverlässig jemandem auf den Fuß fällt, ohne die geringste Ahnung davon zu haben, was Schwerkraft eigentlich ist, geschweige denn wie sie funktioniert!
    Der Effekt ist beim Quantenphysiker kein anderer als beim gehirnamputierten Volltrottel.

    Wenn also Physiker ein fehlerhaftes Konzept der Quantenwelt erstellen (und es MUSS fehlerhaft sein, denn man weiß ja noch nichts, sondern stellt erst mal nur eine Hypothese auf, auf Basis von möglichst widerspruchsfreien Wahrscheinlichkeitskorrelationen – also zu Beginn mit genau NULL Fakten), können sie nur nach dementsprechenden kongruenten Ereignissen suchen und die Maschinen, die sie dazu benutzen, sind ja nichts anderes als technische Äquivalente ihrer fehlerhaften Sichtweise, die sie damit nur potenzieren, aber eben nicht verbessern.

    Während der Forschung zum Thema werden also überdies erst ‚Fakten‘ geschaffen, von denen keiner weiß, ob sie sie auch gegeben hätte, würde man NICHT Teilchenbeschleuniger benutzt haben!
    Und diese selbstreferentiellen ‚Fakten‘ werden dann Ausgangsbasis für die Theorie und weitere Experimente, die aber bereits durch die nun ‚verifizierte‘ Theorie – dank der Ergebnisse der Teilchenbeschleuniger – in einer Art Trichtereffekt gar keine wirklich neuen oder gar korrigierenden Ergebnisse zeitigen können eben wegen der Selbstreferentialität im Zirkellogikmodus von alledem.

    ECHTE Paradigmenwechsel sind extrem schwierig und entsprechend selten.
    Hat das Gehirn einmal einen Narren an einer Idee gefressen, wird es bekanntlich äußerst schwer sich davon zu lösen und unbefangen sich einer völlig anderen Variante zuzuwenden.

    Jetzt könnte ja ein Schlaumeier behaupten wollen, dass die Quantenphysik einen echten Paradigmenwechsel im Vergleich zur bis dato dominanten klassischen Physik darstellt?
    Nein. Das war kein echter Paradigmenwechsel.
    Wenn ich vom kindlichen Beobachterstatus von Wolkenbildern aufsteige zu einem, der sich in die Wolke begibt und da noch auf mikroskopische Größenordnungen, habe ich da eine Paradigmenwechsel vollzogen?
    Nein. Ich habe zwar das Sujet meiner Betrachtung tiefer durchdrungen, genauer observiert, präziser definiert, aber das KONZEPT der WOLKE keine Sekunde verlassen!

    Die Physiker von heute sind deshalb auch nur Neandertaler, die zwar auf dem Mond waren, wo der nur staunend hochblicken konnte, aber sie, die Physiker, haben das Konzeptdenken derer, der Neandertaler, nie wirklich verlassen.
    Der Neandertaler erklärte sich den Mond vielleicht als Käse, der von verschiedenen Seiten angefressen wird, aber auch immer wieder nachwächst.
    Der Physiker weiß, dass der Mond kein Käse ist, aber er kann den Mond bis heute auch nicht wirklich erklären!
    Wo liegt also der prinzipielle Unterschied im beiderseitigen Nichtwissen, Nichtverstehen?
    Dass der eine sein Nichtwissen, Nichtverstehen geschickter kaschieren kann, sich mit Messdatentsunamis betäuben kann und im Rausch der Daten sich so erleuchtet fühlt wie der Mescalin-Schamane mit seinem Peyotl?

    Im Grunde sind diese Physiker keinen Quantensprung (der ja bekanntlich extrem klein sein soll) von Platos Höhlengleichnis entfernt, denn sie operieren bestenfalls mit Schatten von Schatten von Schatten und rechnen sich dann die theorie-konsistentesten Ergebnisse heraus, um sich und diese damit zu bestätigen und so glauben zu dürfen ein wirklichkeitsgetreues Abbild der Welt und ihrer fundamentalen Wirkmomente zu erschaffen!?

    Werch ein Illtum….

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