Überwachungsstaat und Brütertechnologie

Jeder Mensch weiß, das Kohle, Erdöl und Erdgas endliche Reserven sind, die in hundert, spätestens zweihundert Jahren unwiderruflich zu Ende sein werden. In der Mainstreampresse ist deshalb viel von der Energiewende die Rede. Da wird schon gerne mal so getan, als könnte man die fossilen Energieträger einfach durch Wind- und Sonnenenergie ersetzen. Das ist ein fundamentaler Irrtum.

Mit Wind- und Sonnenenergie wird ausschließlich Strom erzeugt. Der Strom, den wir verbrauchen, macht aber nur einen geringen Teil des Gesamtenergieverbrauchs aus. Es stimmt schon: Wir verbrauchen in den Industrieländern so viel Strom, dass einem schwindlig davon werden kann, trotzdem ist das nicht mehr als die Spitze des Eisbergs, die von der Gesamtmasse des Energieverbrauchs bloß 10 % bis 20% ausmacht.

Von dieser Spitze des Eisbergs können in Deutschland mit Hilfe von circa 30.000 Windrädern und unzähligen Fotovoltaikanlagen je nach Jahreszeit und Windaufkommen zwischen 10 % und 35% erzeugt werden. 10% von 10% macht ein Hundertstel des gesamten Energiebedarfs aus. 20% von 10% ein Fünfzigstel. Im Klartext heißt das: Deutschland ist trotz der mit großem Aufwand und hohen Kosten betriebenen Energiewende immer noch zu 79% von den fossilen Energieträgern abhängig. Wenn man die Atomkraft dazunimmt, werden 86% unseres Gesamtenergieverbrauchs über die vier vorzeitlichen Mammuts Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran abgedeckt.

Seit der Energiewende hat Deutschland ein Kohlendioxid-Problem. Wind- und Sonnenenergie erzeugen bloß Strom, wenn die Sonne scheint oder wenn der Wind bläst. Ins Stromnetz muss jedoch permanent Strom eingespeist werden, und zwar genausoviel, wie am anderen Ende Industrie und Privatverbraucher entnehmen. Das heißt, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst, muss schnell irgendwo ein Kraftwerk hochgefahren werden, und das ist ein Kraftwerk, das in der Regel mit Kohle oder Erdgas betrieben wird. Diese zusätzlich benötigten Kraftwerke werden in der Regel nie wirklich auf null heruntergefahren, sondern in einer Art Schlummerbetrieb gehalten, damit sie sofort einsatzbereit sind, wenn man die zusätzliche Energie braucht. Mit den alternativen Energien unterhält man also nicht nur einen Energiekreislauf, sondern deren zwei.

Atomkraft eignet sich nicht für diesen Zusatzbetrieb, da ein Atomkraftwerk nicht so schnell hoch- und runtergefahren werden kann. Atomkraftwerke sind grundlastfähig, das heißt, sie können Erdöl, Erdgas und Kohle ersetzen, aber sie eignen sich nicht dazu, Energiespitzen auszugleichen. Zudem hat Deutschland ja den ehrgeizigen Plan, ganz aus der Atomkraft auszusteigen. Der bislang durch Wind und Sonnenenergie erzeugte Strom reicht jedoch nicht mal aus, um die Lücke, die durch den Wegfall der Atomkraftwerke entsteht, zu decken. Und schon gleich gar nicht, wenn in Deutschland die Wirtschaft wieder wächst. Jedes noch so kleine Wirtschaftswachstum bedeutet im Klartext nämlich nichts anderes als zusätzlichen Energieverbrauch.

Auf der Seite der Stromabnehmer muss zwischen einer Grundlast und der Spitzennachfrage unterschieden werden. Wenn am frühen Morgen der Hahn kräht, ist die Nachfrage nach Strom um mehr als die Hälfte geringer als am späten Nachmittag, wenn alle Welt in den Betrieben und Büros rödelt. Allein bei einer Großstadt wie New York beläuft sich diese Differenz auf zwei Milliarden Watt und wenn man das Einzugsgebiet von New York noch dazunimmt, kommen circa zwanzig Milliarden Watt zusammen. Diese Differenzen sind also keine Kinkerlitzchen, nein, es handelt sich um riesige Mengen.

Das ist jetzt erstmal die Problematik mit der Stromversorgung, die ja, wie gesagt, nicht mehr als 10% bis 20% des Gesamtenergieverbrauchs ausmacht. Vom Gesamtpaket an Energie entfallen 10% allein auf die Herstellung von Dünger. Genau genommen, essen wir heute von Pflanzen umgewandeltes Erdöl. Das wird auch in Zukunft vorerst so bleiben. Daneben gibt es den Komplex der Schwerindustrie und den Verkehr, die beide enorme Energiefresser sind. Um die Menge an Energie zu erzeugen, die unsere Autos allein als Benzin benötigen, wobei die Herstellung der Autos noch gar nicht mal berücksichtigt ist, müssten in Deutschland circa weitere 200.000 Windräder aufgestellt werden. Für die gesamte Industrie vielleicht noch mal so viel. Schon mit 30.000 Windrädern sieht Deutschland ziemlich verspargelt aus, vor allem im Norden, wo auch tatsächlich so viel Wind weht, dass sich der Betrieb lohnt. Wie ein mit 400.000 Windrädern bestücktes Deutschland aussieht, kann man sich gar nicht so recht vorstellen.

Wenn man das alles zusammenfasst, kann man ohne Weiteres sagen: Wenn Erdöl, Erdgas und Kohle ausgehen, haben wir ein riesiges Energieproblem. Die einzige Technologie, die dieses Problem lösen kann, ist nach dem jetzigen Stand der Dinge die Brütertechnologie. Herkömmliche Atomkraftwerke mit Druck- und Siedewasserreaktoren haben zwei Nachteile: Der allergrößte Teil der Energie, die im Uran steckt, verpufft ungenutzt, nämlich an die 99 %, und es fallen radioaktive Abfallstoffe an, die die Welt auf Jahrhunderttausende hinaus verseuchen. Mit der Brütertechnologie ist man in der Lage, fast die gesamte im Uran steckende Energie zu nutzen. Zudem kann man abgebrannte Brennstäbe recyceln, sodass am Ende weitaus weniger Atommüll übrig bleibt.

Wenn man in die Brütertechnologie einsteigt, hält der zur Verfügung stehende nukleare Brennstoff erheblich länger, nämlich so an die 20.000 Jahre. Und wenn es dann noch gelingen sollte, Uran aus dem Meerwasser zu gewinnen, steht Energie für rund 500.000 Jahre bereit. Das ist so viel, dass man es sich erlauben kann, die gewaltigen Mengen an Erdöl und Erdölprodukten synthetisch herzustellen, die es braucht, um die Wirtschaft, die Schwerindustrie und das Transportwesen in der bisherigen Form aufrechtzuerhalten. Da keiner von uns freiwillig in ein vorindustrielles Zeitalter zurückkehren wird, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass der Mensch früher oder später in die Brütertechnologie einsteigen wird. Das ist der bequemste und der billigste Weg, und deshalb werden wir wohl diesen Weg wählen. In der Vergangenheit hat die Menschheit immer den bequemsten und billigsten Weg gewählt.

Die Brütertechnologie hat allerdings einige erhebliche Nachteile. Sie ist nicht nur gefährlicher und schwieriger zu handhaben als die bisherige Reaktortechnik. Als Abfallprodukt fallen zudem große Mengen an hochgiftigem und hochgefährlichen Plutonium an, und das ist nun leider der Stoff, aus dem Atombomben gemacht werden. Jede Regierung, die Brütertechnologie betreibt, kann also leicht auch Atomwaffen basteln. Nicht nur für Regierungen, auch für Schurken und Terroristen wird mit der Brütertechnologie der Zugang zur Atombombe erheblich einfacher. Was passiert, wenn ein Verrückter eine Atombombe auf einen Kernreaktor wirft, will man sich lieber gar nicht erst vorstellen.

Wenn man über diese Problematik nachdenkt, fügen sich plötzlich zwei anscheinend unabhängig voneinander verlaufende Entwicklungslinien passgenau in eins. Die Brütertechnologie kann sich nicht etablieren, solange es Nationalstaaten gibt, denn die Gefahr, dass die Regierungschefs von Nationalstaaten irgendwann Atombomben auf andere Nationalstaaten werfen, mit denen man zufällig gerade verfeindet ist, ist viel zu groß. Brütertechnologie ist nur in einer globalisierten, einheitlich regierten Welt eine Option. Hinter dem Trend zur Abschaffung der Nationalstaaten und der Globalisierung steckt also bei näherer Betrachtung nicht die Sehnsucht nach Frieden, sondern die Sehnsucht nach einer Welt, in der uns weiterhin genügend Energie zur Verfügung steht. Der Energiehunger ist die eigentliche Dynamik, die sich als Friedenssehnsucht und Verbundenheit tarnt.
Die Brütertechnologie ist auch nur dann eine Option, wenn man davon ausgehen kann, dass mögliche Terroristen bereits im Vorfeld ausgeschaltet werden können. Um das zu erreichen, braucht es den totalen Überwachungsstaat, auf den wir gerade sowieso zusteuern. In einer vom Plutonium dominierten Gesellschaft muss jeder Bürger absolut gläsern sein. Sein Tun muss lückenlos überwacht werden. Es kann keine Privatsphäre mehr geben. In einer Plutoniumwirtschaft ist die Illusion von Sicherheit nur um diesen Preis möglich.

Das also ist der tiefere Sinn, der hinter dem Aufbau des Überwachungsstaates steht, den die meisten von uns misstrauisch und mit Unbehagen beäugen. Der Überwachungsstaat ist die notwendige Voraussetzung, damit die Menschheit in nicht allzu ferner Zukunft in die Brütertechnologie einsteigen kann.

Die Menschheit wird nicht freiwillig auf Strom, Computer, Waschmaschinen, Autos und die sonstigen Annehmlichkeiten des Industriezeitalters verzichten. Auf die industrielle Landwirtschaft können wir gar nicht mehr verzichten, selbst wenn wir es wollten. Die Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern wollen dasselbe bequeme Leben, das wir im Westen bereits führen. Deshalb werden die Brütertechnologie und der Überwachungsstaat kommen. Es sind die beiden Seiten derselben Medaille.

Die Menschheit wird sich diesem „Fortschritt“ ebenso anpassen, wie sie sich bereits in der Vergangenheit immer an ihre Technik angepasst hat. Wir sind auf einem Weg, auf dem eine Umkehr weder möglich noch gewollt ist. Schon unsere Vorfahren haben immer ihre Freiheit zur Disposition gestellt und die Bequemlichkeit vorgezogen. Es ist schon lange nicht mehr so, dass der Mensch die von ihm geschaffene Technik beherrscht. Das Gegenteil ist der Fall. Der Mensch ist schon lange zum Sklaven des sogenannten Fortschritts geworden. Denn ohne seine Technik ist er gar nicht mehr überlebensfähig.

41 Kommentare zu “Überwachungsstaat und Brütertechnologie

  1. @ Zhang Xiau-mei

    Sie schreiben:

    „Wie die Sonne ‚funktioniert‘ oder wie sie entsteht weiß ich natürlich auch nicht – aber ich bin mir sehr sicher, dass wir alle extrem überrascht sein werden, sollte es uns gelingen das eines Tages zu erkennen und all das, was wir heute so erbittert als ‚Wissen‘ verteidigen, dann obSOLet sein wird.“

    Das unterschreibe ich sofort – allerdings dürfte es weniger EIN Erkennen als vielmehr EIN Sich-einigen sein, so, wie keine Entdeckung von Etwas gemacht wird, das bereits vorher da war, sondern jede Entdeckung eine Ermöglichung von Etwas ist, das dergestalt zuvor eben noch nicht als “Bestandteil“ der Realität möglich gewesen ist. Im Grunde so, wie eine Sprachen bzw. deren Vokabular sich entwickelt.

    Weiter schreiben Sie:

    “Es ist fast unmöglich in China im Bereich von Umweltbewusstsein, Umweltschutz etwas zu erreichen, weil unsere kulturelle Geschichte auch schon immer davon geprägt war die Natur maximal zu nutzen, weil dies einfach der einzige Weg war zu überleben.“

    Da spricht ja nichts dagegen, solange man der Natur wieder Zeit zur Regeneration gewährt und sie entsprechend pflegt, um von ihr auch weiter versorgt zu werden – cradle-to-cradle-like. – was mit über sieben Mrd. Menschen natürlich nicht mehr durchführbar ist …

  2. Die Antarktis vergletscherte vor 30 Millionen Jahren, die Arktis vor 2,7 Millionen Jahren. Von einer Eiszeit spricht man, wenn einer der beiden Pole vergletschert ist.

    Der gemeinsame Vorfahre von Mensch, Schimpanse und Bonobo, Pancester, lebte vor 6 Millionen Jahren. Vor 2,6 – 2,2 Millionen Jahren gab es eine Dürrezeit in Afrika, in deren Folge sich die Linie der Menschen von den Menschenaffen trennte. Unsere Vorfahren sind aus einer Eiszeit hervorgegangen, wo beide Pole vergletschert waren. Unsere Vorfahren haben auch extreme Kaltzeiten innerhalb der Eiszeit überlebt. Der Mensch ist ein Kind der Eiszeit.

    Prof. Ganteför, Uni Konstanz behauptet, dass das Klima natürlicherweise dabei war, sich wieder abzukühlen, dass es also ohne Einfluss des Menschen zu einer neuerlichen Kaltzeit innerhalb der Eiszeit gekommen wäre. Diesen Vorgang habe der Mensch mit der Verbrennung von Erdöl und Kohle unterbrochen.

    Wälder gibt es seit circa 300 Millionen Jahren. Seit 300 Millionen Jahren wird also der Atmosphäre Kohlenstoff entzogen. Den Kohlenstoff pustet der Mensch nun in die Atmosphäre zurück.

    Ob der Mensch in einer Warmzeit, in der beide Pole eisfrei sind, leben kann, hat er noch nicht unter Beweis gestellt. Die Kulturpflanzen und Nutztiere ebenso wenig. Das kann also spannend werden.

    • Noch eine Anmerkung: Je geringer die Sonnenaktivität, desto mehr gerät die Erde, von Natur aus, unter Beschuss energetischer Teilchen. Je höher diese Teilchendichte ist, die die Erdoberfläche erreichen, desto aktiver sind die “einfachsten“ Lebensformen, allem voran die Viren, da ihre Mutationsrate dann gleichfalls zunimmt.

      http://thescipub.com/PDF/ajidsp.2005.116.123.pdf

      “ … clear evidence that there is a strong link between historical pandemics/epidemics and solar activity. Apparently, the historical pandemics or epidemics occurred at either the maximum or the minimum of sunspots.“

      Wobei es der Mensch ist, der mit all seinen dekohärenten Eingriffen den eigentlichen Nährboden für sämtliche Epidemien und Pandemien legt. Sonne und “einfachste“ Lebensformen HARMONISIEREN nur wieder, was der Mensch verbockt bzw. ENTHARMONISIERT hat, da menschliche Vorstellungen von Leben auf linearer Harmonie aufbauen und so zyklischer HARMONISIERUNG regelmäßig in die Quere kommen.

  3. @ Zhang Xiao-mei:

    Sie schreiben:

    “Aber es kann, so glaube ich, als gesichert gelten, dass dieses ‚Gift‘ sehr wohl als Lebensgrundlage für Neues dienen kann, auch wenn das für viele schwer vorstellbar ist.“

    Diesbezüglich, neben Plastik fressenden Raupen und Bakterien oder der U-Bahnmücke, noch ein Vertreter ANDEREN Lebens, der sich durch uns munter entwickelt:

    http://www.berliner-zeitung.de/wissen/quallen-sind-die-neuen-giganten-der-meere-hirnlos–ohne-rueckgrat–fast-unsterblich-1212838

    “Ein Leben ohne Tod ist nicht nur nicht vorstellbar, es wäre ja geradezu völlig sinnlos.“

    Solange man nicht an EINER Verkörperung festhält bezeugt das Leben als Ganzes, als fließender Prozess sich wandelnder Verkörperungen, durchaus eine gewisse Unsterblichkeit, zumindest ist das Leben diesbezüglich schon lange am Werk, egal welche Widrigkeiten sich ergeben. Selbst die Eiszeiten vermochten dem nichts entgegenzusetzen, denn das Leben lebte im und unterm Eis weiter. Es gibt einen interessanten Zusammenhang zwischen dem Leben und dem Eis an den Polen, denn das Eis verdeutlicht, wie es um die Dekohärenz auf diesem Planeten und um das Kohärenzvermögen des Lebens gestellt ist. Im Grunde versucht das Leben als Ganzes dem Tod möglichst lange zu entgehen – indem der Tod jeder einzelnen Verkörperung jederzeit möglich ist.

      • Allerdings sehe ich das Eis etwas ANDERS, als in Ihrem verlinkten Text dargelegt, denn der Text fasst das Eis als Quelle auf, ich erachte es aber als zyklische Quelle von Rekohärenz im Laufe des bereits vorhandenen Lebens. Nick Lane hat in THE VITAL QUESTION den Ursprung des Lebens nicht minder nachvollziehbar in die Tiefen des Ozeans verlegt, dorthin, wo heiße Quellen den Beginn des Lebens ins “Laufen“ brachten. Nimmt man mal an, dass im Erdkern keineswegs flüssiges Eisen, sondern Plasma ist und der Kern der Erde mit dem zyklischen Geschehen der Sonne in Verbindung steht, dann schließt sich der Kreislauf des Lebens. In diesem feedbackreichen Kreislauf braucht es die Eiszeiten mitsamt all des Eises, um bei einem Mangel von Sonnenlicht nach langer Zeit das Leben wieder zu reaktivieren.
        Interessant dabei ist Folgendes: Aktuell laufen zwei gänzlich gegenseitige Prozesse ab. Zum einen begibt sich die Sonne wieder in eine Ruhephase, was eine Abkühlung des Klimas auf der Erde zu Folge hätte, wenn, zum anderen, der Mensch über seinen Feuerwandel nicht dagegenarbeiten würde. Somit prallen nun der natürliche Zyklus und EIN künstliches Geschehen aufeinander. Anders ausgedrückt, bringt der Mensch die Vegetation aktuell weltweit zum Ergrünen, während er zugleich der Vegetation mehr und mehr Raum raubt und das im Licht einer Sonne, deren Treiben er mit seinem Treiben nicht ändern kann – höchstens beschleunigen, indem das CO2 gesenkt und/oder mittels Geoengineering das Sonnenlicht geblockt würde. Daher ist eine Abkühlung des Klimas innerhalb kürzester Zeit wahrscheinlicher, als das von Menschen erdachte Szenario eines sich erwärmenden Weltuntergangs. Egal wie es kommen wird – das Leben hat die Rekohärenz des Eises an den Polen auf seiner Seite. Und wenn uns bis dahin nicht ANDERE Lebewesen, in Form von Viren und Bakterien, deutlich darauf hinweisen werden, wie das Leben wirklich “tickt“, dann geht uns vielleicht spätestens bei etlichen Minusgraden dahingehend EIN Licht auf, dass Kälte für “höheres“ Leben weitaus kritischer als Wärme ist – während es dem “einfachen“ Leben völlig egal ist, ob es kalt oder warm ist.

      • http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/revolutionaerer-fossilienfund-deutet-auf-leben-vor-vier-milliarden-jahren-hin-14904999.html

        Wenn an diesem Artikel was dran ist, heißt das, dass Leben zeitgleich mit der Erde entstanden ist. Das passt sehr gut zu meiner Hypothese, dass Leben und Sein nicht zweierlei ist.

        Was das Erdinnere angeht, frage ich mich, warum es in vier Milliarden Jahren nicht schon längst abgekühlt ist, da die Erdoberfläche aus einem undichten Plattenwerk besteht und ja schon relativ häufig aufreißt. So groß ist die Erde nun ja wieder auch nicht. Eine alternative Theorie geht davon aus, dass im Erdinnern ein Reaktor welcher Art auch immer läuft. Mit dieser Theorie kann man einige Erscheinungen erklären, die mit der herkömmlichen Theorie nicht erklärt werden können, dafür aber anderes nicht. Was für eine Erklärung gibt es dann fürs Magnetfeld?

        Ob Kälte oder Wärme „kritisch“ werden, hängt von den Temperaturen ab. Weder in einer Eis- noch Hitzewüste gibt es „höheres“ Leben, weil weder bei Eis noch Hitze das notwendige Wasser zur Verfügung steht. Aber was „einfaches“ Leben angeht, hast du Recht: das gibt es überall, sogar in den lichtlosen Tiefen des Ozeans. Ob „einfaches“ Leben vom Sonnenlicht abhängig ist, weiß ich nicht. Das ist aber eine interessante Frage.

      • Wenn im Erdinnern Plasma ist, schließt das ein Magnetfeld nicht aus. Die Annahme, dass z. B. die Sonne im “Innern“ kalt und kein Fusionsreaktor ist, sondern eine Plasmakugel darstellt, deren Oberfläche durch Plasmaströme zum Leuchten gebracht wird, die ihrerseits durch die Galaxie und das Universum selbst laufen, macht hinsichtlich vieler Punkte weit mehr Sinn, als die konventinelle Theorie.

        Hier ein paar Ansätze:

        https://www.thunderbolts.info/wp/2017/05/31/dark-stars/

        https://www.thunderbolts.info/wp/2017/05/25/sun-fire-2/

        https://www.thunderbolts.info/wp/2016/11/04/under-the-sun/

        Kein Wunder, dass unsere Art der Energieerzeugung soviel Probleme nach sich zieht – und weder Fusion noch Fission die Lösung EINES Problems darstellen.

        Nun dürfte auch das elektrische Universum nicht alle Antworten parat haben, wohl aber die Annahme, dass das Universum NICHT ohne Leben sein kann und Leben ein Universum, in welcher Größenordnung auch auch bedingt. Allerdings möchte ich mal behaupten, dass ein Leben in Kohärenz keines Universums bedarf, weil die Vergangenheit und Kohärenz sich einander ausschließen. Soll heißen: Das Universum bezeugt in seinem Ausmaß das Ausmaß von Dekohärenz, die dem Leben selbiges schwer macht. Noch anders ausgedrückt: Die eigentliche Energiequelle ist das Universum selbst bzw. die Vergangenheit, die noch nicht (wieder) in Kohärenz überführt werden konnte. Selbst das Sonnenlicht ist ja bereits Vergangenheit – und nur die Spezies Mensch hängt dermaßen an der Vergangenheit, dass sich das Bild der Welt immerzu aus der Gegenwart heraus verändert, jedoch ohne dass der Mensch auch wirklich gegenwärtig ist. In diesem Umstand liegt für mich die eigentliche Lösung des PROBLEMS offensichtlich verborgen – wozu auch die Loslösung von der Vergangenheit gehört und damit die Auflösung EINES Energieproblems.

      • Ist das Universum nur Vergangenheit oder ist das Universum auch Gegenwart? Es stimmt schon: es fällt auf, dass mit dem Universum in den physikalischen Beschreibungen immer nur Vergangenheit verbunden ist: Urknall, Alter 13,8 Milliarden Jahre, das Licht längst erloschener Sterne, acht Minuten altes Sonnenlicht etc. pp. Dass wir Menschen das Universum immer nur als Vergangenes beschreiben bzw. wahrnehmen, heißt jedoch nicht, dass es kein Universum gibt.

        Absolute Kohärenz als absolute Gegenwart. Warum nicht? Aber dann muss man aufpassen, dass man diese Gegenwart nicht mit Nicht-Sein verwechselt. Ein kohärentes Wesen hat kein Bewusstsein von Vergangenheit und damit auch nicht von Zukunft: das finde ich nachvollziehbar bzw. beschreibt meinen Standpunkt. Ich denke aber, dass es dieses Wesen GIBT, dass es EXISTENZ hat. Genau genommen denke ich, dass die meisten Pflanzen und Tiere in dieser Gegenwart leben und sich deshalb einen feuchten Kehricht um ihre Vergänglichkeit kümmern. Mit aufgrund dieser Überlegung, dass es weder Vergangenheit noch Zukunft gibt, bin ich zu der Schlussfolgerung gelangt, dass Leben das Primäre und nicht das Sekundäre (Phasenübergang aus sich selbst organisierenden chemischen Reaktionen) sein muss. Mit aufgrund dieser Überlegung bin ich auch zum Schluss gekommen, dass das Stoffliche (bzw. das Energieäquivalent bzw. die Bindungsverhältnisse) das Primäre sein muss und nicht der Geist.

        Trotzdem: Unsere Technik ist Teil der Gegenwart. Selbst in den Momenten, in denen die Zeit zu verschwinden scheint, ist die Technik nach wie vor präsent. Diese zeitlose Erfahrung nenne ich Wirklichkeit. Aber dann muss ich sagen: Technik ist Teil dieser Wirklichkeit.

        Technik hat jedoch eine Vergangenheit. Sie ist immer geschichtlich. Und weil Technik eine logisch nachvollziehbare Geschichte hat, neigen wir Menschen dazu, auch dem Universum ebenfalls eine solche logisch nachvollziehbare Geschichte zu unterstellen.

        Die Loslösung von der Vergangenheit kann nur geschehen, wenn wir die gegenwärtig präsente Technik ihrem Wesen nach verstehen, und dafür braucht es den Umweg über die Geschichtlichkeit. Deshalb gehe ich bis an die Anfänge der Menschwerdung zurück. Denn sonst können wir weder uns noch die Rolle der Technik verstehen. Erst das, was ich wirklich verstanden habe, kann ich loslassen. Sonst ist es wie mit dem Zahn mit dem Loch, an dem man ständig herumpult.

      • Dekohärenz als nicht gegenwärtiges Sein, als Zügellosigkeit EINES Geistes, der die Möglichkeiten nutzt, sein Unwesen treiben zu können?

        Leben ist universell, wenn es in Kohärenz ist. Schleicht sich aber Dekohärenz ein, braucht es EIN Universum, in dem Ausmaß wie die Dekohärenz über die Stränge schlägt.

        http://guidovobig.com/2017/06/05/es-gibt-kein-zurueck/

        Wüssten wir um das wirkliche Universum, dann spürten wir, dass das ALL(ES) notwendig war (!), um das mögliche Ausmaß der Gegenwärtigkeit zu erleben. Oder so …

      • Ob man von einem mechanischen oder elektrischen Universum ausgeht, macht für mich eigentlich keinen so großen Unterschied. Beides sind Vorstellungen, die der Mensch anhand seiner jeweils aktuellen Technik entwickelt hat.

      • Im Grunde ist es tatsächlich egal, zumal ja ALLES gleichfalls evolviert – auch die sogenannten Naturkonstanten. Allerdings ermöglicht die Verteilung verschiedener Weltsichten das Gesamtbild und hat somit Einfluss auf den Werdegang unserer Technologien und auf den Umgang mit ANDEREN Lebewesen. Meinungen, Theorien, Weltbilder und Fakten sind ja im ständigen Fluss und verraten sehr viel dahingehend, wo die energetsichen Blockaden bzw. Stasen sitzen, die letztlich zum Problem werden.

      • Wir haben ja ‚Energie‘ noch gar nicht wirklich verstanden.
        Ich darf daran erinnern, dass wir in China ein grundsätzlich anderes Konzept von Energieverständnis verfolgen als der Westen, dessen ‚Verständnis‘ ausschließlich von seiner technischen Historie geprägt ist.
        Die daraus entstehenden Erklärungsmodelle für die Wirkform der Sonne oder die Versuche das Erdinnere modellhaft zu erfassen sind ja ’nur‘ die logische Konsequenz eben der Ableitungslogik, die auf den jeweiligen (kulturellen, subjektiven) Aspektfundamenten fußt.

        Dass wir in China ein spezielles Modell für ‚Energie‘ entwickelt haben ist ja kein Zufall, so wenig wie das spezielle Modell des Westens kein Zufall ist, aber beide ’nur‘ Ausdruck der jeweiligen kulturellen Bedingungen sind, ohne dass dies mehr für sich in Anspruch nehmen kann als eben diesen Charakter einer Repräsentation der kulturellen Bedingungen als deren Ausfluss sie zustande kamen.

        Die Klimaveränderungen auf der Erde nur als Ergebnis von CO²-Werten oder ozeanischen Strömungen zu interpretieren gleicht dem Versuch aus dem Verhalten des Haares im Wind auf die inneren Zustände des Haarträgers Rückschlüsse ziehen zu wollen, bzw. aus dessen modellhaften Beschreibungen seines Inneren die Haarbewegungen erklären zu wollen.
        So funktioniert das nicht.

        Die Reduzierung eines derart hochkomplexen Geschehens auf wenige Kernkomponenten (nur damit die Beschränktheit der menschlichen Logik sich nicht als enorm erweist) ist nicht zulässig.
        Wir sind wie die Reisbauern, die Kraniche im Flug über ihre Felder hinweg beobachten und dann Mutmaßungen anstellen woher sie kommen, wohin sie gehen und warum und wie sie fliegen können – und all das, ohne je einen Kranich aus der Nähe gesehen zu haben oder mit ihm gereist zu sein – also ohne mehr zu wissen als die Beobachtung über dem Reisfeld selbst.

        Wir alle sind solche ‚Reisbauern‘ mit einem sehr stark eingeschränkten Beobachtungshorizont und einem ebensolchen Erfahrungshorizont.
        Wir MÜSSEN also irren, da wir viel zu wenig wissen, um Gewissheit haben zu können.
        Und schon ein kleines, unscheinbares Detail, das uns unbekannt ist, mag alles entscheidend und komplett zu verändern, sobald wir es kennen würden.

        Auf ‚Basis‘ einer solchen Beschränktheit globale Konzepte zu entwerfen und zu propagieren ist demnach äußerst unklug.
        Aber ‚the lack of modesty‘ ist die Ursache für die meisten Übel, die wir beklagen und die wir so erst verursacht haben.

      • All diese Annahmen basieren auf einem Konzept von Ursache und Wirkung, das als unumstößlich gilt.
        Unser Gehirn mag nicht im Widerspruch zu sich selbst stehen und modelliert deshalb die Wahrnehmungsinhalte solange um, bis es dies eben nicht mehr tut.
        Wir können (als Beobachter wie Erzeuger dieser Vorgänge) dabei nicht wissen, inwieweit das Gedachte nun tatsächlich mit den Realitäten übereinstimmt, da eben Widersprüchlichkeiten mit der Realität konsequent weg ‚gebügelt‘ werden.
        Wir wissen also auch nicht, inwieweit das Gehirn ‚Begründungen‘ für seine Modelle der Realität intern erfindet, um sozusagen über eine ‚logische Kausalität‘ vor sich selbst bestehen zu können.
        Wir wissen auch nicht, inwieweit unsere Akzeptanz von ‚Begründungen‘ (und damit der Kausalität selbst) einfach nur ein kollektives Symptom ist, das sich aus den Besonderheiten unseres Gehirns speist.
        Indem wir alle so tun als sei das so, schaffen wir natürlich im Kollektiv als Konsequenz eben davon eine Realität, die sich dem Modell annähert, das wir intern bevorzugen (man denke nur an die Kollektivpsychose unter Mao etwa).
        Wir wissen auch nicht, inwieweit wir Einflüssen unterliegen, die unser Denken prägen, von denen wir überhaupt keine Ahnung haben oder sogar haben können.
        Eine Figur in einem Computerspiel ‚denkt‘ ja auch, dass diese eine Realität für sie ist, was in gewissem Sinne ja auch zutrifft, aber in einem höheren Sinne wiederum eben gar nicht, da die Realität der Figur ja nur eine Emanation eines Scripts ist, das ein ganz anderer Jemand verfasst hat von dessen Existenz die Figur in dem Spiel unmöglich wissen kann und ja auch nicht soll und so keine Chance hat die Mechanismen zu begreifen, nach denen sich die Realität dieser Figur abspielt.
        Man kann Menschen unter dem Einfluss von starken Magnetfeldern erstaunliche Wahrnehmungen ‚injizieren‘ oder besser – induzieren, die für die betreffende Person höchst real sind, aber eben nur Einbildung.
        Gleiches gilt für Drogen und ähnliches.
        Wir werden jede Sekunde von Strahlungen aller Art durchpulst, wir nehmen jeden Tag alle mögliche Chemie in uns auf – woher wissen wir denn, was dies alles so mit uns denkerisch anrichtet?

        Wie die Sonne ‚funktioniert‘ oder wie sie entsteht weiß ich natürlich auch nicht – aber ich bin mir sehr sicher, dass wir alle extrem überrascht sein werden, sollte es uns gelingen das eines Tages zu erkennen und all das, was wir heute so erbittert als ‚Wissen‘ verteidigen, dann obSOLet sein wird.

      • Im Zentrum der von Europa ausgehenden Kultur steht der sogenannte militärisch-industriell-wissenschaftliche Komplex. Militär, Industrie und Wissenschaft bedingen einander und verstärken sich wechselseitig. Das prägt unsere Kultur seit der Agrarisierung vor knapp 10.000 Jahren, wobei die Wissenschaften erst seit ca. 500 Jahren ihre große Prägekraft entfalten.

        In der europäischen Kultur geht es deshalb gar nicht um Wahrheit i.S. von Erfassen der Wirklichkeit, sondern um Nutzen und Macht. 1620 schrieb Francis Bacon Wissen ist Macht: das fasst kurz und bündig die Essenz der europäischen Entwicklung zusammen. Wissenschaftliche Theorien setzen sich im Westen nur durch, wenn sie uns neue Werkzeuge an die Hand geben, mit denen wir noch mehr Macht ausüben können. Das versteht man hier unter Wissen.

        Tatsächlich hat sich ja das Wissen der europäischen Kultur als hervorragendes Machtinstrument bewährt. Was von der europäischen Kultur ausgeht, ist so stark, dass es inzwischen – also zumindest in unseren westlichen Augen – alle anderen Kulturen, auch die chinesische, infiziert hat. China geht doch jetzt einen vergleichbaren Weg: Bau von Kraftwerken, Industrialisierung, Kapitalismus. Zumindest erscheint es mir so, aber ich lese natürlich keine chinesischen Zeitungen.

        Andere Sichtweisen auf die Welt haben nur da eine Chance, wo der Mensch fähig wird, auf Macht und die Ausübung von Macht (in welchen Verkleidungen auch immer) zu verzichten. Insgesamt bin ich da eher pessimistisch eingestellt.

        Es wäre schön, wenn man sich einfach über die Haare, die im Wind flattern, amüsieren könnte, ohne auf die inneren Zustände des Haarträgers oder gleich einen Klimawechsel schließen zu müssen, aber es stimmt ja: wir im Westen müssen geradezu zwanghaft in alles sofort Ursachen und Wirkungen hineingeheimnissen.

        Die Entwicklung geht, so wie ich das sehe, den Weg der Globalisierung. Das heißt, es wird nicht mehr lange verschiedene Kulturen geben, sondern nur noch eine einzige, die die ganze Menschheit umfasst. Es ist der Weg der Vereinheitlichung, auf dem Unterschiede und Widersprüchlichkeiten ja tatsächlich wegbügelt werden. Auf der Ebene der Realität wiederholt sich also derselbe Prozess, der unsere Wahrnehmung einschränkt und unsere Denkweise strukturiert.

        Der westliche Mensch scheint mir nicht fähig zu sein, das ANDERE als das ANDERE stehenzulassen. Er muss es zwanghaft in sich selbst umwandeln, sonst kann er nicht existieren. Meiner Ansicht nach ist das eine Folge der monotheistischen Religionen. Wie das in China ist, weiß ich nicht.

      • Es ist fast unmöglich in China im Bereich von Umweltbewusstsein, Umweltschutz etwas zu erreichen, weil unsere kulturelle Geschichte auch schon immer davon geprägt war die Natur maximal zu nutzen, weil dies einfach der einzige Weg war zu überleben.
        Monotheismus gab es bei uns nie – es sei denn, man stellt die gottgleiche Verehrung des Kaisers gleichauf mit einer Art Monotheismus.
        Ansonsten steht die Ahnenverehrung viel höher.
        Dass es dabei nebenbei kulturelle ‚Eigengewächse‘ gab wie den Daoismus bedeutet ja nicht, dass auch nur zu irgendeinem Zeitpunkt die Naturverehrung insgesamt höher gestanden hätte als die Naturnutzbarmachung!
        Im Zweifelsfalle – ab in den Kochtopf! – sozusagen.

        Und der Machtaspekt ist natürlich ein ganz dominanter.
        Statusdenken war in China schon immer sehr wichtig und ist es auch heute noch.
        Das kann man ganz unschwer an der enormen Bedeutung des ‚diu-mian-zi‘ erkennen – an der Bedeutung ’sein Gesicht zu verlieren‘!
        So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass China dem westlichen Duktus verfallen ist, weil er dabei hilft das eigene Gesicht enorm aufzuwerten, weil der nun mögliche Reichtum dies begünstigt.

        Seit Mao-ze-Dong wurde Philosophie, Dialektik u.ä. stigmatisiert und dem absoluten Pragmatismus geopfert.
        Dieser Verlust wurde bis heute nicht mehr wett gemacht und er wird es auch nicht mehr werden.
        Der Verlust der eigenen kulturellen Identität ist aber auch nur ein marginaler, insofern als selbst die absolute Wahrung lediglich eine Art ‚Handbremseffekt‘ gehabt hätte, also eine spürbare Verlangsamung eines Fortschritts, aber keineswegs ein Einhalten von diesem.

        Hier heißt es nicht umsonst: „Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg“.
        Womit natürlich nur das Erreichen, Vermehren, Behalten von Ressourcen o.ä. gemeint ist.
        Und innerhalb der Gesellschaften bestimmt nun mal vorwiegend der Status die Definition von ‚Erfolg‘ und damit ist durch das öffentliche Interesse der Weg vorgezeichnet, auch wenn es immer wieder ‚Ausreißer‘ gibt, die sich dem verweigern oder einer alternativen Sichtweise das Wort reden.
        Entscheidend ist für die gesellschaftliche Entwicklungsrichtung, welcher Definition von ‚Erfolg‘ die Mehrheit ihre Stimme gibt.

  4. Selbst falls 100% der aktuell und zukünftig verwendeten Energie ausschließlich von der Sonne ‚abgezapft‘ würden, würde sich keines der aktuellen und zukünftig zu erwartenden Probleme groß verändern lassen.
    Denn das Hauptproblem ist ja weniger die Form der derzeitigen Energiegewinnung, sondern die Folgen des Energieverbrauchs selbst – also die Folgen von Produktion, Transport und Konsum etwa (Aufzählung nicht vollständig).
    Es sind ja zuallererst der Ressourcenverbrauch und die Abfälle von Produktionsschritten (beginnend bei der Agrarindustrie, nicht endend bei virtual-reality-Gütern), der Verschleiß von Maschinen und durch Fahrtrouten bei Transporten und der Müll nach Konsum, die unsere Umwelt maßgeblich ruinieren.
    Es wäre also mit einer ’sauberen‘ Energiegewinnung nichts gewonnen – im Gegenteil, die ‚Unerschöpflichkeit‘ des Angebots würde deren Gebrauch geradezu inflationieren und damit die EnergieVERBRAUCHSFOLGEN drastisch erhöhen und damit die Probleme, die jetzt schon alarmierende Größenordnungen angenommen haben.
    Der Energieumsatz würde also weiter steigen und damit die einseitige Verstärkung der menschlichen ‚Kultur‘ zu Lasten alles Anderen.

    Und natürlich würde es eine beschleunigte Vertechnisierung geben müssen, da das ‚Natürliche‘ mittlerweile in direktem Widerspruch zur (wie in anderen Kommentaren bereits erwähnt) unvermeidlichen Künstlichkeit menschlicher Existenzgrundlagen steht und schon allein deshalb nicht beides gleichberechtigt nebeneinander, geschweige denn miteinander Bestand haben kann.

    Und selbst falls man gelten ließe, dass der Mensch auch damit nur eine Funktion im Interesse des Ganzen erfüllte, würde es bedeuten, dass im Zuge der damit angedeuteten Übergangsregelung und deren vollendeten Vollzug der Mensch anschließend in dieser Form garantiert nicht mehr gebraucht würde und zudem seine eigene Existenzgrundlage gleichzeitig damit zerstört hätte.
    Es sei denn, man würde es als menschenkonforme Existenz ansehen, dass vielleicht irgendwelche Maschinen auch menschliches Bewusstsein adaptieren oder kopieren – was aber für die aktuelle Spezies ohne Bedeutung ist, da sie damit abgeschafft wäre.

    • Die drei Ms: Macht, Müll und Monotonie: das ist es, was Mensch (am besten) kann. Es ist vollkommen richtig, dass wir kein Energie- sondern vielmehr ein Müllproblem haben. Müll deshalb, weil fast alle unsere Produkte (die sogenannte Technosphäre) nicht in die großen natürlichen Kreisläufe zurückgeführt werden. Das Erstaunliche an den Menschen ist ja, dass sie die Energieverbrauchsfolgen selbst dann erhöhen, wenn sie sie eigentlich senken wollen, wie man das sehr schön an den erneuerbaren Energien beobachten kann. Aber was Müll angeht: vielleicht lässt sich die Natur da ja noch was einfallen. Wenn sie sich den Menschen womöglich hat einfallen lassen, um den im Gestein versammelten Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre zurückzubefördern, zeugt das ja schon von einer gewissen bizarren Kreativität, um nicht zu sagen, von einem Sinn fürs Groteske 🙂

      Wenn schon Stephen Hawking der Menschheit gerade mal noch 1000 bzw. in einer anderen Variante gerade mal noch 100 Jahre gibt, ist wahrscheinlich schon was dran, dass Mensch sich selber abschafft. Wie man es auch dreht und wendet: eine langfristige Lösung MIT den Menschen scheint nicht in Sicht, zumal der Mensch ja auch ein Meister der Realitätsverweigerung ist und all das ausblendet, was nicht in sein Konzept passt.

      Da das menschliche Bewusstsein sich nicht groß von maschinellem Kalkül unterscheidet, ist es eigentlich egal, ob dieses Bewusstsein einen biologischen oder mechanischen Körper hat. Cyborgs waren wir Menschen durch den Gebrauch des Feuers ja schon von Anfang an. Wenn der Mensch als Maschine endet, ist das seine Vervollkommnung. Von Vollkommenheit träumt der Mensch ja schon lange.

      Aber alles in allem gibt es keinen Grund sich Sorgen zu machen. Wie sagt man so schön: carpe diem.

      • „Aber alles in allem gibt es keinen Grund sich Sorgen zu machen. Wie sagt man so schön: carpe diem.“

        Falls unsere Erkenntnisse und Vorstellungen über den Werdegang dieses Planeten wenigstens im Groben einigermaßen zutreffen sollten, dann muss man ja zur Kenntnis nehmen, dass über Jahrmilliarden dieser Planet ein weitgehend lebensfeindlicher Ort war.
        Das ändert aber nichts daran, dass offensichtlich dieser ‚lebensfeindliche‘ Abschnitt ein notwendiger Vorlauf war, damit nachfolgend überhaupt Leben entstehen konnte.
        Und auch das entstandene Leben wurde ja teilweise durch es selbst (Algen und Sauerstofferzeugung zum Beispiel) sozusagen erst mal höchstgefährdet und ‚abgeschafft‘, um dann wie ein Phoenix aus der Asche neu zu entstehen.
        Von anderen Einflüssen ganz abgesehen, die bereits zu mehreren großen Aussterben geführt haben.
        Es muss einem also nur dann bang sein, wenn man die Menschheit in ihrem jetzigen Zustand erhalten möchte und es als großen, ja unersetzlichen Verlust ansähe, dass das Leben, so wie es jetzt hier existiert, in weiten Teilen ausgelöscht würde, auch wenn nachfolgend wieder etwas Neues, Anderes entstehen könnte, wie dies ja bereits mehrfach der Fall war.
        Wie schon bei den Blaualgen könnte man also sagen: Was dem einen ein Gift, ist dem anderen sein Lebenselixier.
        Das, was durch die Menschen jetzt als ‚Gift‘ über die Welt verteilt wird mag natürlich den Untergang für viele Arten bedeuten, möglicherweise einschließlich des Menschen.
        Aber es kann, so glaube ich, als gesichert gelten, dass dieses ‚Gift‘ sehr wohl als Lebensgrundlage für Neues dienen kann, auch wenn das für viele schwer vorstellbar ist.
        Die Tatsache, dass es Bakterien gibt, die auch Plastik fressen oder von giftigsten Schwermetallen sich ernähren usw. ist ein Fingerzeig in diese Richtung.
        Es verbleibt auch noch genügend Zeit, bis dieser Planet durch die Sonne tatsächlich unbewohnbar wird – wenn ich das richtig verstanden habe, dann wenigstens noch zweimal derselbe Zeitraum wie seit dem Kambrium, also etwa 1 Milliarde Jahre.
        Also mehr als genug Zeit für ein doppelte komplette Neuauflage des Lebens zu einer ähnlichen Komplexität wie sie heute gegeben ist.

    • Mir ist aufgefallen, dass sich meine Antwort an Zhang Xiao-mei und mein Post davor zu widersprechen scheinen. Einmal nehme ich einen Phasenübergang an, wonach es mit der Menschheit bzw. einer Schwarm-Menschheit noch endlos weitergeht, in dieser Antwort hier gehe ich von einem baldigen Ende der Menschheit aus. Diesen Widerspruch kann ich akzeptieren, denn letztendlich sind es nur Varianten derselben Entwicklung, die auf den TOD hinausläuft. Im Post davor sehe ich den TOD punktuell und identifiziere TOD mit NICHT-SEIN, in dieser Antwort sehe ich den TOD in der zeitlichen Ausdehnung als SEIN. Und ja: beide Sichtweisen sind möglich.

      Das scheint mir für den Menschen DAS typische Merkmal zu sein: dass er Lebendes in Totes verwandelt. Wobei er sich selber davon nicht ausnimmt. Alle vom Menschen geschaffenen Produkte sind unlebendig und dienen keiner anderen Spezies, von Hauskatzen und Hausstaubmilben mal abgesehen. Sollte sich jedoch die vegane Lebensweise durchsetzen, gibt es für die Hauskatzen kein Fleisch und für die Hausstaubmilben keine Rosshaarmatratzen und keine Daunenbettdecken mehr, in denen sie sich tummeln können. Womit der Mensch dann vollständig um sich selber kreisen würde.

      Dass der Mensch Lebendes in Totes verwandelt, scheint mir eine Folge seiner überdimensionalen Gehirnentwicklung zu sein, die sich in Symbiose mit dem Feuer entwickelt hat, denn auch Feuer verwandelt Lebendes in Totes. Verblüffend ist für mich nur, dass den Menschen das nicht auffällt, sondern dass sie im Gegenteil noch wahnsinnig stolz auf ihr Gehirn sind und es vergöttlichen.

      • Das Destruktive wird ja völlig zu Unrecht als nur negativ dargestellt und empfunden?
        Ein Leben ohne Tod ist nicht nur nicht vorstellbar, es wäre ja geradezu völlig sinnlos.
        Shiva ist der Gott des Todes und des Lebens gleichzeitig und sein Tanz zerstampft einmal das Alte, aber schafft so auch Raum für das Neue und damit Veränderung.
        Leben ist mit Stillstand nicht vereinbar, Leben ist Veränderung – also muss es Destruktivität geben, um Leben zu ermöglichen.
        Der hauptsächliche Denkfehler scheint mir darin zu liegen, dass die Menschen davon ausgehen, dass sie, die Menschen, Ziel und Endprodukt der Evolution seien, auf das alles hinaus lief und das es jetzt um jeden Preis zu erhalten gelte.
        Alles ist Stoffwechsel.
        Und wir leben auch nur durch und vom Stoffwechsel und erzeugen selbst laufend Stoffwechselprozesse – was wenn wir nichts anderes sind als ‚Enzyme‘ des Lebens selbst?
        Irgendein Protein in unserem Stoffwechsel wird benötigt, um unser Leben zu ermöglichen – es kann dieses Leben aber auch genauso gut vernichten, wenn etwa die Balance des Stoffwechsels gestört wird.
        Das Protein selbst weiß aber gar nichts von diesen Dingen, es ist sich nicht bewusst über seine Funktion, es weiß nichts um irgendwelche Gesetzmäßigkeiten und kann auch keine Folgen abschätzen – es ist nur Auslöser, Übermittler oder Bestandteil einer Stoffwechselfunktion.
        Warum sollte das bei uns anders sein?

      • Der unmittelbare Effekt von Feuer ist zerstörerisch. Es reduziert Leben zu Asche und Rauch. Als sich der Mensch mit dem Feuer eingelassen hat, hat sich in seinem Bewusstsein was verdreht. Seitdem hält er Feuer bspw. in Form von Sonnenenergie für den Quell des Lebens und glaubt, dass die Produkte, die er mit Hilfe von Verbrennungsenergie (Technologie) erstellt, dem Leben dienen. Deshalb hält er sich für die Krone der Schöpfung.

        Diese Verdrehung oder Verblendung musste so sein, denn sonst hätte die Furcht vor dem Feuer über die Faszination gesiegt. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Mensch eine Art Enzym ist, das die Aufgabe hat, den als Erdöl, Erdgas und Kohle gespeicherten Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre zurückzuführen, denn der Kohlenstoffkreislauf funktioniert ja nicht, wenn der Kohlenstoff in der Erde gebunkert wird. Und schließlich hat Feuer die Funktion, die Natur zu verjüngen, Platz für Neues zu schaffen. Wobei das Feuer selber aber nicht das Neue ist. Der Mensch hingegen ist etwas, was es in dieser Form noch nicht gegeben hat.

        Der menschliche Geist ist vom Feuer geprägt. Die Energie, die das Gehirn braucht, kommt von gekochter und gebratener Nahrung. Es erfüllt nur da einen Zweck, wo der Instinkt durch Lernen und Erziehung ersetzt wird. Die Entwicklung des menschlichen Geistes und die Entwicklung der Technik spiegeln einander. Es sind die beiden Seiten derselben Medaille. Der menschliche Geist hat dieselben Eigenschaften wie Feuer: er reduziert Lebendiges zu Asche (Materie) und Rauch (Geist), verwandelt im Vorgang der analysierenden Beobachtung Lebendiges in Totes-Mechanisches (Funktionen). Wie das Feuer ist der Geist maßlos. Er entzündet sich an sich selbst. Er erhält sich, indem er organische Strukturen verbrennt und zerstört. Und wenn alles verbrannt (digitalisiert) ist, geht er schließlich an sich selbst zugrunde.

        Ich glaube deshalb nicht, dass unser Geist uns die korrekten Erkenntnisse und Vorstellungen über den Werdegang des Planeten liefert. Ich glaube nicht, dass aus Unlebendigem durch Komplexität etwas Lebendiges werden kann. Ich gehe davon aus, dass Leben das Primäre ist. Manchmal stelle ich mir vor, dass Leben vier-, fünf, x-dimensional ist und wir mit unserem Geist nur eine Abbildung mit weniger Dimensionen wahrnehmen, in der manches unbelebt und manches belebt erscheint. Okay, das ist Spekulation. Die konkrete Erfahrung ist, dass man über den Werdegang des Planeten gar nicht Bescheid wissen muss. Sondern dass das nur so eine Art Spiel ist. Interessant wird es, wenn man die Zerstörungskraft des Geistes auf den Geist selber richtet, damit er sich sozusagen selber verbrennt. 🙂

    • “Selbst falls 100% der aktuell und zukünftig verwendeten Energie ausschließlich von der Sonne ‚abgezapft‘ würden, würde sich keines der aktuellen und zukünftig zu erwartenden Probleme groß verändern lassen.“

      Genau das ist der springende Punkt. Genau hier unterscheidet sich nämlich das Natürliche vom Künstlichen. Die Energie der Sonne ist nur erträglich für das Leben, weil z. B. bereits 70 Prozent der Sonnenenergie durch den Stickstoff der Atmosphäre “heruntergeregelt“ werden und weil Pflanzen grün sind und nicht schwarz.

      https://guidovobig.com/2017/04/07/text-21-schwarze-pflanzen-als-zeichen-des-fortschritts-1/

      Als Mensch fortzuschreiten und Künstliches zu produzieren, bedeutet schlicht sämtliche Verwobenheit, Feedbacks und “Bremsen“ zu entfernen und mit Vollgas einzig die Vorstellungen des Menschen, hinsichtlich Leben und Harmonie, durchzusetzen.

  5. Das Problem, welches durch den Menschen repräsentiert wird, kann nicht dadurch gelöst werden, dass ihm die Energie ausgeht. Deshalb erscheint es mir logisch, dass dem Menschen anscheinend unerschöpfliche Reserven zur Verfügung stehen. Ob das nun Solarenergie direkt von der Sonne oder Kernenergie aus Uran oder Thorium ist, ist wohl egal. Im Prinzip ist ja beides in gewisser Weise Kernenergie, wobei Solarenergie in den Wüsten die räumliche Komponente betont – denn Solarkraftwerke in der benötigten Größenordnung brauchen extrem viel Platz – und Kernenergie die zeitliche – denn auch bei „sauberer“ Kernenergie bleibt immerhin noch ein Verseuchungszeitraum von mehreren hundert Jahren. So wie ich inzwischen den Menschen einschätze, wird er beide Wege gehen und die Welt, die noch übrig ist, sowohl räumlich wie zeitlich versaubeuteln.

    Was nicht zu erwarten ist: dass der Mensch von diesem seinen „technischen“ Weg abweicht. Erstens ist er in dieser Hinsicht, was „technischer Fortschritt“ tatsächlich bedeutet, total blind (von wenigen Ausnahmen mal abgesehen 🙂 ) und zweitens ist er inzwischen existenziell von seiner Technik abhängig, sodass er den Weg gar nicht aufgeben kann, selbst wenn er plötzlich verstehen würde, was seine Existenz für die ANDEREN bedeutet, nämlich dass so gut wie alle ANDEREN Lebensformen bis zur Selbstaufgabe unter ihm zu leiden haben.

    Wir befinden uns zur Zeit wohl in einem Phasenübergang, der dem Phasenübergang der Agrarisierung gleich kommt: Nach diesem dritten Phasenübergang wird der Bauer nicht mehr der „Träger“ der Gesellschaft sein. Die Menschen werden sich vermutlich als Schwarm verstehen und sie werden sich nicht mehr gegenseitig dreinreden und sich gut nachbarlich überwachen, stattdessen werden diese Aufgaben dem allsehenden Auge und der allwissenden künstlichen Intelligenz übertragen worden sein. Die Welt wird in lauter Daten zerbröckelt sein, und wenn der Mensch sein Zerstörungswerk vollendet hat, werden ANDERE Lebensformen kommen, die das Netzwerk neu knüpfen und wieder Kohärenz herstellen.

  6. Aus Robert B. Laughlin: Powering the Future. How we will (eventually) solve the energy crisis ….

    „Allein auf die Sahara fällt im Durchschnitt eines Zyklus aus Tag und Nacht insgesamt eine Energie von drei Millionen Milliarden Watt – das entspricht dem 200Fachen des aktuellen Energiebedarfs der Zivilisation“ (S.174)

    • Von Europa abgesehen, hat jeder Kontinent große Wüsten, die zur Energiegewinnung genutzt werden können. Energie steht der Menschheit im Überfluss zur Verfügung. Es geht nur um die Wege, auf welchen diese Energie für den Menschen nutzbar gemacht wird. Laut Laughlin wird es in absehbarer Zukunft ein Wettrennen zwischen Solarenergie und der im Artikel dargestellten Plutoniumwirtschaft geben.

  7. Was Du über den CO2-Kreislauf sagst, klingt plausibel. Anbei ein Link, der diesen Zusammenhang noch vertieft:

    https://wattsupwiththat.com/2016/06/20/greenpeace-co-founder-pens-treatise-on-the-positive-effects-of-co2-says-there-is-no-crisis/

    Der Raub, den ich meine, bezieht sich in erster Linie ja nicht auf den Rohstoff selbst, der ja nun mal von Natur aus zur Verfügung steht, sondern auf die Kontextzerstörung. Die Energie wird nicht an Ort und Stelle zum Einsatz gebracht, sondern örtlich verschoben, indem mittels Dekohärenz die Energie anderswo entwendet wird. Das ist der eigentliche Raub, der erst zu all den Krisen um den Nahen Osten geführt hat und im Grunde beinahe jeden Krieg genährt hat.

    Mittlerweile wird die Erde ja wieder grüner, weil das CO2 steigt und die “Rechnung“ der ANDEREN somit aufgeht. Demnach wäre unsere Art des Fortschritts eine Notwendigkeit im Rahmen des Lebens als Ganzes, obwohl dann noch immer der eigentliche Raub nicht zur Rechnung gehören würde. Das CO2 würde auch steigen und Fortschritt ließe sich vorantreiben, wenn der Westen den Nahen Osten z. B. seiner Energiequellen berauben würde, sondern der Fortschritt dort aufblüht, wo die Energiequellen von Natur aus sitzen. Diese Form des Fortschritts hätte weit weniger Leiden für alles Leben zur Folge. Daher bedingt der Raub, der stattgefunden hat und noch stattfindet EINEN Prozess, der in der “Rechnung“ der ANDEREN keinen Platz hat. Ohne diesen eigentlichen Kontext bezogenen Raub, sähe die Welt wahrlich anders aus.

    • Der Mensch ist nicht in der Lage, ANDERE wirklich als ANDERE wahrzunehmen. Er sieht die ANDEREN als Teil von sich selbst. Die Erde ist SEIN Spielplatz und nicht der Spielplatz von VIELEN. Erst wenn man die ANDEREN als ANDERE wahrnimmt, kann man überhaupt von Raub reden. Das tut der Mensch aber gar nicht. Er nimmt sich nur, was sowieso ihm gehört, weil er die ANDEREN als Teil von sich selbst wahrnimmt. Der Mensch ist nicht fähig, zwischen sich und den ANDEREN zu unterscheiden. Alles ist ihm eins. Alles ist er selber. Gestern habe ich bspw. einen Vortrag von einem Professor für Tierzucht gehört. Da ist überhaupt kein Bewusstsein da, dass auch ein Nutztier ein Lebewesen mit einer EIGENEN Existenz ist. Für ihn sind Nutztiere Teil einer vom Menschen für den Menschen geschaffenen Maschinerie. Dieser Mangel an Wahrnehmung ist das Problem. Die Menschen verhalten sich wie Götter, die diesen Planeten zu ihren eigenen Zwecken erschaffen haben.

      Von Raub kann man erst reden, wenn man erkannt hat, dass es jemanden gibt, dem man was rauben kann. Das Rauben an sich gehört ja doch eigentlich zum Miteinander: Wenn man isst, raubt man einem anderen Lebewesen das Leben. Oder die Milch. Oder den Honig. Wichtig ist dabei aber doch, dass die Energie durch den EIGENEN Stoffwechsel hindurchläuft und so zum Eigenen wird. Das ist bei Erdöl aber nicht möglich. Bzw. nur in der Form von Dünger, der dann von Pflanzen aufgenommen wird. Aber der Kohlenstoff kommt so nicht in die Luft, wo er zur Begrünung der Welt notwendig ist. Der Raub ist also gar nicht so sehr das Problem.

      Die Zerstörung des Kontexts geschieht durch mangelnde Wahrnehmung der ANDEREN, nicht durch den Raub.

      • Von Raub kann man immer reden. Es sollte vielmehr vom Raub geredet werden, wenn die Masse verklärt auf ihre Displays blickt und bereits schon wieder im Gegenwärtigen nicht anwesend ist, sondern irgendwo anders unterwegs ist. Raub ist auch alljährlich in die Welt zu fliegen, um sich woanders zu erholen und ein Buch mitzunehmen, um sich woanders in der Ferne in andere Welten zu träumen. Wie weit weg vom eigentlichen Ort des eigenen Wesens muss es denn noch gehen. Ach ja, gut dass es das Handy auch im Urlaub gibt, damit einem die Freunde mitteilen können, was daheim so geht. Wir sind räuberisch überall unterwegs, nur kaum EINER ist wirklich vor Ort anwesend und zufrieden mit den naturgegebenen Möglichkeiten des Körpers – dessen Potenzial ja kaum EINER mal ausgeschöpft hat.

        Nahrungsaufnahme, wie wir sie praktizieren ist Raub. Lebewesen jenseits menschlichen Einflusses ( ich weiß, ist ein Widerspruch ), also wilde Tiere z. B. oder auch Pflanzen, rauben nicht, wenn sie Nahrung zu sich nehmen, sie HARMONISIEREN – und können jeden Augenblick selbst Teil der HARMONISIERUNG werden, sprich, gefressen werden. Genau deshalb ist es ja kein Raub 😉 .

  8. „Wenn Erdöl, Erdgas und Kohle ausgehen, haben wir ein riesiges Energieproblem. Die einzige Technologie, die dieses Problem lösen kann, ist nach dem jetzigen Stand der Dinge die Brütertechnologie. “
    Das stimmt wohl so nicht. Es ist doch schon (mindestens) eine Technologie seit 10 Jahren in Vorbereitung, aus Sonnenenergie, Kohlendioxid und einem weiteren Bestandteil über im wesentlichen 2 Arbeitsgänge Öl zu erzeugen.
    Aber im Prinzip stimmt Dein Schlußsatz: Ohne Technologie gibt es kein Überleben. All die Probleme, die sich auftun, sind nur mit Technologie lösbar. Ob man es schön findet oder nicht!
    Doch Schönheit ist hier kein Kriterium!
    Die Menschheit in 200 Jahren wird gespickt mit Technologie sein, zweifelsohne.
    In diese Richtung geht es.

    • Ja, es gibt verschiedene Verfahren, um synthetische Treibstoffe herzustellen, auch eines, bei dem mit Hilfe von Cerumoxid aus Sonnenenergie Erdöl produziert wird. Hier ein Artikel

      Meiner Beobachtung nach gehören religiöse/spirituelle/ideologische Vorstellungen, gesellschaftliche und technische Entwicklungen stets untrennbar zusammen. In der Bronzezeit hat der Mensch damit angefangen, die Sonne zu verehren und sich selbst als Gottheit zu imaginieren. Im Christentum, das eine Verschmelzung aus verschiedenen Kulten (unter anderem dem griechischen) darstellt, wurde daraus die Licht-und-Logos-Philosophie, die uns bis heute prägt und die als Technik die Kernspaltung hervorgebracht hat. Diese Entwicklungslinie ist meiner Ansicht nach noch nicht ausgeschöpft. Wenn der Mensch in 100 Jahren in Zugzwang kommt, wird er seine Bedenken über Bord werfen. Überdies steht die Brütertechnologie ja schon bereit und ist deshalb billiger und bequemer zu realisieren. Bill Gates investiert schon seit Jahren in größerem Rahmen in die Forschung mit Thorium-Reaktoren. Die double-fluid-Reaktoren auf der Basis von Flüssigsalzen und flüssigem Blei sind ebenfalls bereits in der Entwicklung. Ich glaube, in Russland ist sogar schon einer dieser Dinger am Netz.
      Das ist alles Brütertechnologie. Die Infrastruktur für die Cerumoxid-Sonnenlicht-Geschichte müsste erst ganz neu geschaffen werden.

      Ebenso wirft der Überwachungsstaat ja auch schon seine Schatten voraus. Heutige Kinder werden von klein auf dran gewöhnt, überwacht zu werden. Diese Generation wird den Überwachungsstaat bereits normal finden.

      Deshalb scheint mir der Weg in diese Richtung zu gehen, zumal die künftige Menschheit mit 9 Milliarden ja enorme Mengen an Energie brauchen wird. Heute wollen 8 von 10 Menschen erst noch dahin, wo die Bewohner der Industrieländer schon sind. In ein paar Jahren werden es 9 von 10 Menschen sein. Die werden sich von unseren Zurück-zur-Natur-Sehnsucht nicht abhalten lassen.

      • „Zurück-zur-Natur“ ist gänzlich verbaut.
        Was uns bleibt, ist eine weitestgehende Alliance mit Technologie einzugehen.
        Den DLF-Artikel hatte ich im Auge, danke fürs Anführen.
        Ja, ich denke, Überwachung wird noch grössere Dimension bekommen. Selbst im Tierreich gibt es Überwachung: Normalerweise weiß ein Tier, was in seiner Umgebung ist, sich aufhält, selbst Pflanzen wissen das, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Aber ich weiß, Du magst solche Vergleiche mit dem Tierreich nicht 🙂

      • Doch, ich mag schon Vergleiche mit dem Tierreich, denn schließlich waren unsere Vor-vor-vorfahren ja mal Waldaffen. Ich glaube aber, Tiere und Pflanzen wissen nicht, was in ihrer Umgebung ist, sondern sie fühlen es. Instinkt ist nicht immanentes Wissen, sondern Gefühl, das mit seiner Umgebung in permanenter Resonanz steht. Freilebende Tiere schmieden keine Pläne und kennen auch kein Umwegverhalten. Bei dressierten Tieren ist das schon anders.
        Vor zehn Jahren hat die Öffentlichkeit gegen die Videoüberwachung öffentlicher Plätze noch vehement protestiert. Heute will wegen möglicher Terroranschläge jedermann diese Überwachung.
        Da der Mensch dabei ist, sich aus der Natur herauszulösen und die Natur abzuschaffen, ist zurück-zur-Natur tatsächlich keine Option.

  9. Noch ein Nachgedanke:

    Wie soll der Mensch leibhaftig für die Zukunft gerüstet sein, wenn er noch nicht einmal Frieden mit der Vergangenheit schließen kann? Daher liegt der Schlüssel für unser menschliches Energieproblem in der Vergangenheit, um das Schloss einer lebenswerten Zukunft aufzuschließen.

  10. Die einzige “Technik“, die all das zu leisten vermag, ist der kontextbezogene Umgang mit Energie, sodass vor Ort kein Raub zustande kommt, der woandersher befriedigt werden muss. Mit weniger Energie auszukommen, ist die einzig wahre “Technik“ derer es bedarf, nichht den ohnehin schon verräuberten Bedarf weiterhin zu decken.

    Um z. B. 400.000 Windräder aufzubauen, braucht es Unmengen Erdöl, Erdgas und Kohle, um diese überhaupt erst einmal zu produzieren, zu befördern, aufzubauen und zu unterhalten. Dieses Defizit an bereits geleisteter Energie, noch bevor das erste Lüftchen in Strom umgewandelt werden kann, fehlt in sämtlichen Beurteilungen, die bemessen, wie energiesparen z.B. Windräder sind.

    https://guidovobig.com/2017/04/10/titel-38-der-traum-einer-erneuerbaren-zukunft/

    Du schreibst:

    “Das ist der bequemste und der billigste Weg, und deshalb werden wir wohl diesen Weg wählen. In der Vergangenheit hat die Menschheit immer den bequemsten und billigsten Weg gewählt.“

    Das Problem derart reichlicher Energie ist unser fehlgeleiteter Umgang mit ihr, denn wenn eine natürliche Bremse fehlt, dann bewirkt diese Energie EINE weitere Entartung der Selbstdarstellung menschlicher Weltaneignung.

    Es gibt doch EINE Energiequelle, die Probleme zu lösen vermag, inklusive der Minimierung neuer Probleme – wir hatten bereits mal an anderer Stelle kurz darüber “gesprochen“:

    https://guidovobig.com/2017/04/10/text-37-die-zukunft-des-menschen-aus-sicht-des-bewusstseins-4/

    Denn selbst mit voller Überwachung und ohne Nationalstaaten kommt es zur Verwerfung von Energieverteilungen, die wieder nach Lösungen schreien. So bleibt der Mensch ewig in Anspannung, um sich endlich in Sicherheit wiegen zu können. Vielleicht hat ja die Künstliche Intelligenz eine Lösung für uns, die uns Menschen endlich zur Ruhe kommen lässt 😉 .

    • Die 400.000 Windräder werden ja wahrscheinlich nicht gebaut werden, sondern stattdessen Brüter-Reaktoren wie Thorium oder Double-fluid-Reaktoren. Und natürlich hast Du Recht damit, dass der Mensch in Anspannung bleiben wird, deshalb habe ich ja auch geschrieben: die Illusion von Sicherheit und nicht Sicherheit, denn Technikabhängigkeit gewährt ja in der Tat noch weniger Sicherheit als Naturabhängigkeit. Ich halte es aber trotzdem für relativ wahrscheinlich, dass die Entwicklung wie beschrieben kommen wird. Und zwar einfach deshalb, weil der Mensch so ist, wie er ist. Und tatsächlich ist es ja so, dass eine menschliche Weltregierung ja ein Risikofaktor ist. Was, wenn ein Verrückter nach der Weltherrschaft greift? Das wäre ja nicht das erste Mal. Dass die Weltregierung aus einer Künstlichen Intelligenz bestehen wird, hat eine gewisse Plausibilität, zumal die Weltregierung ja Unmengen von Daten verarbeiten muss. Die wird ja nicht auf der Basis von Kohärenz, sondern von Dekohärenz regieren.

      Deine These vom energieräubernden Menschen beinhaltet eine starke moralische Komponente. Mit Moral hat die Natur jedoch nichts am Hut. Man kann die Thematik auch anders sehen: Möglicherweise hat die Flora und Fauna, wie sie sich entwickelt hat, ein Kohlenstoffproblem. Aus der Luft wurde eine Menge Kohlenstoff entnommen, in Holz umgewandelt, das sich wiederum in tiefen Erdschichten als Öl und Kohle gesammelt hat und damit dem Kreislauf entzogen war. Vor dem Erscheinen des Menschen waren die Eiszeiten auf dem Vormarsch. Vielleicht eben gerade durch das Kohlenstoffproblem. Dann ist der Mensch zwar ein Energieräuber, aber nur deshalb, weil die Pflanzen dem Kreislauf den Kohlenstoff entziehen, der dann nutzlos in den Erdschichten gebunkert wird. Wenn der Kohlenstoff in Form von Erdöl in der Erde gespeichert ist, fehlt es den nachfolgenden Pflanzengenerationen an Nahrung.

    • Es gibt kein „endlich zur Ruhe kommen“ für die Menschheit – und auch nicht wirklich für Individuen. (Sogar stinkreiche Leute haben Sorgen, nämlich die, ihren Status und ihr Vermögen „verteidigen“ zu müssen). Leben ist Bewegung, Veränderung, Wachstum und Niedergang – was sollte da ein „zur Ruhe kommen“ sein? Neben dem Energiemangel gibt es viele andere Gefahren in allen Formaten: Atomkrieg, Pandemien, Klimakatastrophen, Mega-Vulkane, Einschläge von Brocken aus dem Weltall… „Sicherheit“ ist so gesehen immer eine Illusion, im persönlichen Bereich (Krankheit, Tod von Angehörigen, Jobverlust, Unfall…) genauso wie in jedem größeren Maßstab.
      Auch „künstliche Intelligenz“ wird daran nichts ändern. Es fehlt ja m.E. nicht an guten Ideen, es fehlt die Einigkeit für deren Umsetzung, da alles immer auch Verlierer kennt.

      • „Leben ist Bewegung, Veränderung, Wachstum und Niedergang“: das stimmt, aber es ist nicht der Grund für unsere Rastlosigkeit. Auch Tiere und Pflanzen sind lebendig und deshalb in ständiger Veränderung begriffen, trotzdem ruhen diese Lebensformen in sich selbst, denn sie steuern die Veränderung nicht selbst, was wir als Menschen ja mit doch recht zweifelhaftem Erfolg ständig versuchen. Der Mensch will die Welt kontrollieren, und er will immer mehr Bereiche unter seine Kontrolle bringen. Dafür braucht er inzwischen schon künstliche Intelligenz. Die Sucht, alles in den Griff kriegen zu müssen, ist der Grund für unsere Rastlosigkeit.

        Wenn Menschen „gute Ideen“ umsetzen, geht der Schuss so gut wie immer nach hinten raus, deshalb ist es gut, wenn sie uneinig sind. Die industrielle Landwirtschaft war bspw. eine „gute Idee zur Bekämpfung des Hungers“ mit dem Ergebnis, dass die Weltbevölkerung zahlenmäßig explodiert ist und es nach wie vor die 10% Hungernden gibt, die es immer gab. Bei einer Weltbevölkerung von einer Milliarde waren das 100 Milionen, die hungerten. Bei einer Weltbevölkerung von 7,5 Milliarden sind es 780 Millionen. Die „gute Idee“ hat den Hunger in der Welt also vervielfacht und zudem noch eine Reihe von anderen Problemen hervorgebracht.

      • “Es gibt kein „endlich zur Ruhe kommen“ für die Menschheit – und auch nicht wirklich für Individuen.“

        Diese Ruhe bezieht sich auf eine Geschichte aus CHRYSALIS. Fingerphilosoph galt dieser kleine Wink. Ich gestehe – den Kontext konnte ein anderer nicht kennen. Von der Künstlichen Intelligenz versprechen wir Menschen uns aber immer mehr Ruhe für unsere komplexen Leben, daher auch all das smarte “Zeug“, mit dem wir uns umgeben oder Siri und Alexa. Gemeint ist Ruhe in Form von Sicherheit, Antworten, Harmonie. Auch von den selbstfahrenden Autos versprechen sich viele Menschen Ruhe im Straßenverkehr. Einigkeit kann es meines Erachtens nur in einer Form geben, nämlich als gemeinsame LIEBE zum Leben, so, wie es alle ANDEREN Lebewesen von Natur aus verkörpern. Unsere “Aufgabe“ mittels Technologie, wäre es unsere Vorstellung von Leben mit den ANDEREN Darbietungen dahingehend zu vereinen, dass das Leben für alles Lebende weiter lebenswert bleibt – und in dieser Hinsicht mangelt es gehörig an guten Ideen, da die meisten Ideen nur fragmentarisch gedacht und umgesetzt werden und eher einer Isolation bedürfen, um überhaupt realisiert werden zu können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s